Unsere Schule profitiert von einem starken und verlässlichen Partner in der Wirtschaft.
Das Haus St. Josef in Eschweiler ist der Träger unserer Übermittagsbetreuung.
Hier zeigen wir seit vielen Jahren unser soziales Engagement: Partnerschaftsprojekt MALABON
Wir erhalten unsere aktuelle Besucherzahl seit nunmehr 10 Jahren von:
MALABON ist ein Synonym für das Elend, das weltweit und dadurch in gewisser Weise anonym ist. Konkret: MALABON ist der Name eines Slumgebietes in Manila auf den Philippinen. Unzureichende Hygiene, Krankheit, Arbeitslosigkeit Hunger - kurz: Armut - kennzeichnen dieses "Wohngebiet".
Wir am Gymnasium Herzogenrath meinen, die ungesunden Verhältnisse der Bitterarmen, nicht nur in Malabon, haben ihre Gründe in Unmenschlichkeit, Ungerechtigkeit und Habgier. Gedankenlosigkeit, Oberflächlichkeit, Gewalt erscheinen übermächtig. Scheinbar können wir das nicht ändern - aber wir können uns selber ändern. Wir können uns und unsere Verhältnisse ändern, und wir können Menschen helfen, sich und damit ihre Verhältnisse zu verändern. Der wehrlose Mensch muß ein Zeichen von Solidarität und Gerechtigkeit erfahren. Das Projekt MALABON ist ein Beispiel für ein solches Bemühen. Unterstützt durch unsere Solidarität und finanzielle Hilfe haben die Menschen in MALABON ein Haus der Gesundheit erbaut und eingerichtet. Einheimische Ärzte und Zahnärzte haben sich gefunden, die hier die von Slumelend Betroffenen sonntags unentgeltlich versorgen. Neben der curativen Versorgung spielt die Vorbeugung eine große Rolle. Mutter-Kind-Programme, Ernährungsprogramme und Impfungen haben zu Beginn einen sehr wichtigen Platz eingenommen. Jedoch ohne Schulausbildung haben die Slumkinder keine Chance. Father Elpidio Boy Biliran, kurz Father Boy genannt, unser Ansprechpartner, und seine unermüdliche Aktionsgruppe um Sister Dina und Brother Apen haben inzwischen ein durchdachtes Schulprojekt in Angriff genommen. Jetzt können durch Patenschaften Kinder schulisch ausgebildet werden. Bis heute haben bereits über 100 Schülerinnen und Schüler ihre College- bzw. High School - Ausbildung beendet und auch einen Arbeitsplatz gefunden, können somit ihre Familien unterstützen und für die Ausbildung ihrer Geschwister sorgen.
Ferner wurde eine Nähwerkstatt fertiggestellt und eingerichtet. Auch hier hat die Ausbildung begonnen. Mittlerweile arbeiten Frauen aus MALABON hier für inländische Firmen für einen Arbeitslohn, der über den Mindestlohn hinausgeht. Am Städtischen Gymnasium, in Herzogenrath und Umgebung - hier vor allem in Übach-Palenberg, dem Sitz dem Projektgruppe MALABON und DRITTE WELT e.V., - verbindet man mit dem Namen MALABON eine einzigartige Hilfsaktion, den gelungenen Versuch, erlebte Betroffenheit in gelebte Solidarität umzusetzen. Durch zahlreiche Aktionen konnte eine Basis geschaffen werden, auf der den Menschen in MALABON konkrete Hilfe zuteil wurde. Chronik: Gründung der Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e.V. durch den Marienberger Arzt Dr. Dieter Jacobs im Dezember 1986 9. Februar 1987: 55 SchülerInnen machen sich auf zu einem Hungermarsch nach Aachen, um Geld für das Projekt ‚Basisgesundheitshaus‘ zu sammeln. Damals titelten die Aachener Nachrichten. „ In den Slums von Manila soll ‚Haus der Gesundheit‘ eingerichtet werden, Ein langer Marsch für die Hungernden, Herzogenraths Gymnasiasten zu Fuß nach Aachen,7400 Mark“
4. Juni 1987: ein Schülerkonzert nicht ohne Zugaben, Mitschnitt des Konzerts „Schule einst - Schule heute“ wird als Kassette zugunsten des Projekts verkauft. 18. Juli 1987: 1. Malabonlauf: „Jede Runde brachte Impfstoff für Kinder, Tausend Beine rannten für die Hilfsidee „Malabon“, Erlös 21.000 DM In den Folgejahren: zahlreiche Benefizkonzerte, multikulturelle Veranstaltungen, Basare, u.ä.. Höhepunkte sind sicherlich die in regelmäßigen Abständen durchgeführten MALABON(Sponsoren) Läufe, die inzwischen in unserer Region zahlreiche Nachahmer gefunden haben. So erliefen 1994 ca. 350 SchülerInnen in einer Stunde 45.000 DM. (Wie das möglich ist: nähere Informationen beim Vorsitzenden der Projektgruppe Herbert Schmerz (sirherbie@yahoo.de), oder Tel. Nr. 02406 - 5280) bzw. http://www.projektgruppe-malabon.de Die Projektgruppe hat auch folgende eigene Website: www.projektgruppe-malabon.de Weiterhin haben Eltern, Lehrer und Ehemalige Patenschaften für das Schulprojekt übernommen. Die jetzige SV versucht über Kuchen- und Kaffeeverkauf bei Elternsprechtagen weitere Spenden zu sammeln. Ferner sollen Klassen motiviert werden, Patenschaften zu übernehmen Als traditionell im Mosaik der Hilfsaktionen für MALABON kann die Unterstützung durch renommierte europäische Künstler bezeichnet werden. Seit 1987 stellten u.a. Künstler wie René Carcan (Brüssel), Karl Brandstätter (Klagenfurt), Georges Dussau (Paris), Annapia Antonini (Paris), Louttre B. (Paris), Tuvia Beeri (Tel Aviv), Alfred Mörstedt (Erfurt), Harald Lange (Mecklenburg-Vorpommern), Renée Lubarow (Paris), Lebuin d’Haese (St. Niklaas), Horst Becking (Düsseldorf) und (am 18. Nov. 2001) Maro (Peru) im Kulturzentrum BURG RODE, Herzogenrath bei Aachen, für Malabon aus. Das Einzigartige dieser Ausstellungen ist, dass jeder Künstler nach Vorlage einiger Photos aus dem Slumgebiet eine Radierung anfertigt, die sich mit der Dritte-Welt-Problematik und dem Projekt auseinandersetzt. So ist im Laufe der Jahre eine mit Sicherheit einmalige Mappe hervorragender Radierungen zu einer einzigartigen Thematik entstanden. Alle Ausstellungen werden eingeführt durch eine Vernissage, die gestaltet wird von Schülern und Lehrern unserer Schule. Bemerkenswert war auch eine Aktion, die das Gymnasium Herzogenrath zusammen mit der Roda-Schule Herzogenrath durchgeführt hat. Hier wurden Steine einer alten Fabrikhalle mit Hammer und Meißel von Mörtelresten befreit, so dass die gereinigten Steine anschließend verkauft werden konnten.
Solltet ihr Interesse an unserer Arbeit haben dann wendet euch an Herbert Schmerz. Spenden sind natürlich auch willkommen bei: Kreissparkasse Heinsberg, BLZ 31251220, Kt.-Nr. 1300086. Denn wie alle Dritte Welt - Projekte brauchen auch wir Geld für unsere Schulprojekte. Kostete noch vor 10 Jahren die College - Ausbildung eines Schülers im Durchschnitt 20,00 Euro pro Monat, so liegen Sie heute bei etwa 40,00 Euro. Eine Ausbildung dauert etwa 5 Jahre. |









