Unsere Schule profitiert von einem starken und verlässlichen Partner in der Wirtschaft.
Das Haus St. Josef in Eschweiler ist der Träger unserer Übermittagsbetreuung.
Hier zeigen wir seit vielen Jahren unser soziales Engagement: Partnerschaftsprojekt MALABON
Wir erhalten unsere aktuelle Besucherzahl seit nunmehr 10 Jahren von:
Wer die Bardenberger Straße nach Herzogenrath fährt, kann schon von weitem auf dem Süddach des Neubaus die 94 m2 Solarmodule erkennen. Diese Anlage gewinnt seit Januar 2ooo aus Sonnenenergie elektrischen Strom und wird 2o Jahre lang jedes Jahr 7.8oo kWh umweltfreundlich erzeugte Energie ins Netz der ASEAG Energie einspeisen. Das entspricht einer jährlichen C02-Ersparnis von 5 Tonnen. In der Eingangshalle unserer Schule informiert eine Anzeigetafel über die aktuelle und kumulierte Solarstromerzeugung. Zusätzlich wurde die Solaranlage mit einer Datenleitung in den Informatikraum versehen. Mit Hilfe einer Software können hier die Daten im Unterricht genutzt werden.
Die erste Bürgersolaranlage in Herzogenrath ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts der Energie AG mit der Schulleitung,dem Umwelt- und Hochbauamt der Stadt, der ASEAG Energie und dem Betreiber, der SOLARDACH 2000. Die Anlage wird aus Fördermitteln des Landes NRW und nach dem Aachener Modell durch die kostendeckende Vergütung der in das öffentliche Netz eingespeisten elektrischen Energie finanziert. Für die Bürger Herzogenraths und für jeden, der sich mit unserer Schule verbunden fühlt, gibt es die Möglichkeit, sich mit einem Darlehen von mindestens looo DM an der Anlage zu beteiligen. Die Anleger erhalten voraussichtlich eine jährliche Gewinnbeteiligung von 5,5 % ihres Einsatzes. Für einen Anteil von looo DM werden 2o Jahre lang jährlich voraussichtlich 83,60 DM ausgezahlt, zusätzlich eine Gewinnüberschussbeteiligung in besonders sonnenreichen Jahren. Nähere Informationen gibt es unter 0241-9383025 beim Betreiber SOLARDACH 2000.
Die Energie AG ist entstanden aus einer Projektwoche, die im Herbst 97 an unserer Schule durchgeführt wurde. Es gab damals unter anderem Projektgruppen zu den Themen Energiesparen, Solarenergie, Windenergie und Biogas. Die Themenbereiche Solarenergie und Energiesparen fanden damals großes Interesse bei den Schülern, so dass im Frühjahr 98 von Schülern, Eltern und Lehrern die Energie AG gegründet wurde, die sich mit den Themen Solarenergie und Energiesparen beschäftigt. Aus der anfänglichen Idee, selbst eine eigene Solaranlage zu bauen und zu betreiben, wurde die Idee, eine Anlage bauen zu lassen, die von einem externen Betreiber verwaltet wird, da der Zeitraum des Projektes von 20 Jahren für die Schüler nicht überschaubar war. Gleichzeitig sollte eine Bürgerbeteiligung möglich sein.
Shell Solar Deutschland lieferte die Solarmodule und die gesamte technische Ausstattung. Shell Solar stellt in Gelsenkirchen in einer neuen Solarfabrik Fotovoltaikmodule in Großproduktion her. Die Energie AG sieht in der Großproduktion von Solarmodulen eine Chance, die Solarenergie auf dem Strommarkt zunehmend konkurrenzfähig werden zu lassen. Darüber hinaus besteht das Angebot der Shell Solar, dass in jedem Jahr ein Jahrgang unserer Schule die Solarfabrik in Gelsenkirchen besuchen kann. Schüler wie Lehrer erhalten so die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Die Energie AG glaubt, dass in Zukunft die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und der respektvolle Umgang mit Energie für unsere Schüler bedeutende Themen sein werden. Die neuen Lehrpläne für den naturwissenschaftlichen Unterricht weisen schon jetzt dem Thema Energie eine zentrale Position zu.
Die Energiespargruppe ist ein weiterer Teil der Energie AG. Diese Gruppe bemüht sich hauptsächlich um Energieeinsparungen durch Änderung des Nutzerverhaltens (energiesparendes Lüften, Einstellung der Raumtemperatur, etc.). Die Schüler leisten auf diese Weise aktiven Klima- und Ressourcenschutz und werden zudem noch durch ein Bonussystem der Stadt dafür belohnt: Für das Schuljahr 98/99 und alle weiteren Jahre hat die Stadt Herzogenrath unserer Schule die Teilnahme an einem Fifty-Fifty-Energiesparsystem ermöglicht. In 98/99 haben Schüler und Lehrer Heizenergie für über 4ooo DM gespart, 2ooo DM hat hiervon unsere Schule erhalten.
Der neuen Solaranlage wünscht die Energie AG, dass sie von den Bürgern Herzogenraths gut aufgenommen wird. Eine Erweiterung wäre dann durchaus möglich.



