Herzogenrath. Das 14-tägige Besuchsprogramm bietet den
Gästen des Collegiul Rebreanu vielfältige Einblicke in Herzogenrath und
Umgebung. Dazu gehört ein Besuch im Eurode Business Center und in der Abtei
Rolduc ebenso wie eine Fahrt nach Monschau, eine Exkursion nach Köln und ins
Landschulheim nach Rollesbroich.
„Die Partnerschaft lebt von Begegnungen. Menschen müssen miteinander in Kontakt
treten, damit Freundschaften geschlossen werden können. Der regelmäßige
Schüleraustausch, der schon lange vor Besiegelung der offiziellen Partnerschaft
mit Bistritz vom Gymnasium durchgeführt wurde, ist hierbei ein ganz wichtiger
Baustein“, so der Bürgermeister. „Mein besonderer Dank hierfür gilt dem
Schulleiter und Vorsitzenden des Städtepartnerschaftskomitees Reinhard Granz
sowie dem Lehrer Herbert Schmerz, die seit vielen Jahren für die Organisation
verantwortlich sind.“
Herbert Schmerz gab schweren Herzens bekannt, dass er aus gesundheitlichen
Gründen künftig keinen Austausch mehr begleiten wird. Ihm galt der besondere
Dank des Bürgermeisters für sein außerordentliches Engagement in den vergangenen
12 Jahren.
Seit dem 01. Januar 2007 ist Rumänien Mitgliedsstaat in der Europäischen
Gemeinschaft. Selbst in der kurzen Zeit seit dem offiziellen Beitritt zur EU
haben die jungen Leute schon sehr positive Veränderungen in ihrem Land
registrieren können.
„Bei uns haben viele neue Geschäfte auf gemacht, wie z.B. Plus, Kaufland und
Profi. Wir haben ein größeres Kaufangebot und irgendwie fühle ich mich viel
freier“, berichtet die 13jährige Roxanne aus Bistritz. Roxanna wohnt in der Zeit
des Schüleraustauschs bei der 14jährigen Annika, die von ihrer neuen Freundin
begeistert ist: „ Roxanna lernt schon seit 6 Jahren Deutsch und hat sogar mal
mit ihrer Familie in Deutschland gelebt. Wir haben überhaupt keine
Verständigungsschwierigkeiten. Sie ist eine richtig gute Freundin für mich und
wir haben viel Spaß zusammen. Abends grillen wir gemeinsam, schauen Filme und
reden bis tief in die Nacht. Ich freu mich jetzt schon auf den Herbst, wenn ich
sie in Rumänien besuchen darf.“
Schulleiter Granz ist stolz auf die europäische Zusammenarbeit und betont:
„Unsere Schulpartnerschaft mit Bistritz ist etwas ganz Besonderes für mich. Wir
haben damit den Grundstein für die heutige Städtepartnerschaft gelegt. Die
Schülerinnen und Schüler sind das Kapital für die Zusammenarbeit in Europa. Sie
müssen das Vertrauen und die Begeisterung weitertragen!“
Das werden die Jungen und Mädchen gerne tun, die sich schon jetzt auf ein
Wiedersehen mit ihren Freunden im Herbst in Bistritz freuen.
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