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Herzogenrath. Das 25-jährige Jubiläum des Schulzentrums Herzogenrath gab den würdigen Rahmen
für die inzwischen siebte Ausgabe des Malabon-Laufs zugunsten des Sozialprojekts in den
Slums von Metro Manila auf den
Philippinen. Herbert Schmerz,
Gymnasiallehrer und Vorsitzender der Projektgruppe Malabon,
so-wie Hubert Pöttgens vom Be-
rufskolleg Herzogenrath strahlten
mit der Sonne um die Wette, hatten sie doch soeben zusammen
mit ihren Schulleitern Reinhard
Granz und Christian Goebbels
rund 930 in einheitlichen T-Shirts
gekleidete Schüler auf die glänzende Tartanbahn geschickt. „Gemeinsam geht's", so das Motto auf
den extra für diesen Anlass gefertigten Hemden, ein finanzieller
Aufwand, der ohne die großzügige
Hilfe der Geschäftswelt nicht
möglich gewesen wäre.
Zwei Strecken standen zur Auswahl: Eine malerische Schleife
von 2,5 Kilometern Länge über
Ruif durch das Broichbachtal für die Läufer |
sowie, neu im Programm, die 1,5 Kilometer lange
Walking-Strecke um den großen
Weiher. Beide wurden gesäumt
von zahlreichen Zuschauern, die
die Schüler immer wieder frenetisch anfeuerten. Dutzende von
fleißigen Händen versorgten die
Vorbeieilenden mit insgesamt fast
4 000 Bechern Mineralwasser, weitere Streckenposten stempelten
Laufkarten, um so punktgenau die
zurückgelegte Strecke messen zu
können, für die alle Starter bereits
im Vorfeld großzügige Sponsoren
gesucht und gefunden hatten.
Dank der ausgezeichneten Organi
sation hieß es dann auch nach
einer Stunde Laufzeit: „Alle wohlauf, keine besonderen Vorkommnisse".
Für das Engagement bedankt.
In der Zwischenzeit waren Herbert
Schmerz und Hubert Pöttgens damit beschäftigt, die Laufkarten der
Schüler wieder einzusammeln, sie
den einzelnen Klassen zuzuordnen sowie die |
zurückgelegte Strecke in eigens dafür vorbereitete
Listen zu übertragen. So wurden
insgesamt rund 5500 Kilometer
zurückgelegt. Ganz besonders fleißig zeigte sich Stefan Klewenhagen, ehemaliger Schüler des Gym-
nasiums und als erfolgreicher
Langstreckler in der Region ein Begriff, der sich Runde um Runde
durch den Pulk von Läufern
kämpfte und schließlich seinen eigenen persönlichen Malabon-
Streckenrekord auf fantastische
17,5 Kilometer steigern konnte.
Nach ersten Hochrechnungen
erliefen alle Teilnehmer zusammen einen Erlös von etwa 18 000
bis 20000 Euro. „Eine wahrlich
tolle Summe in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten, mit der wir
von der Projektgruppe Malabon
einen beträchtlichen Teil der jährlich auf den Philippinen benötigten Summe von 35 000 Euro abdecken können. Vielen herzlichen
Dank für so viel Engagement",
sagte Herbert Schmerz nach einem
zwar Schweiß treibenden, aber
sehr erfolgreichen Tag. |