Gymnasium Herzogenrath

Austausch mit rumänischer Partnerschule (08.10.2013)

Schüler der 8. Klasse von Herzogenrath und vom Colegiul National ‚Liviu Rebreanu‘ in Bistritz









Die deutschen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, die am Austausch mit Rumänien teilgenommen haben, berichten über ihre Erfahrungen in Rumänien.
Zur Anreise (Dienstag, 8. Oktober) und zum 1. Tag (Mittwoch, Besuch der deutschen Fabrik Leoni) gibt es keine detaillierte Beschreibung.

Donnerstag, der 10. Oktober

Nachdem wir uns um 8:00 Uhr vor der Schule getroffen hatten, waren wir bis 12 Uhr in einem eigenen Klassenzimmer. Dort haben wir unsere mitgebrachten Aufgaben gemacht ( und Promi-Raten gespielt).

Um 12 Uhr haben wir uns vor der Schule mit unseren Austauschpartnern getroffen und sind zur Bushaltestelle gegangen. Nach anderthalbstündiger Fahrt kamen wir am Hotel-Castell Dracula an und haben uns in zwei Gruppen geteilt. Nacheinander führte uns eine Frau durch einen nur durch Kerzen beleuchteten Gang in den ebenso düsteren Keller. An den Wänden waren Gemälde von Vampiren und in einer Ecke stand ein Sarg.

Plötzlich ging der Sarg auf und das Licht aus. Eine Hand schoss aus dem Sarg und griff nach dem, der am nächsten stand.
Nach der Rückkehr ans Tageslicht wanderten wir zu einem orthodoxen Kloster, wo uns eine Nonne die Kirche und die verschiedenen Ateliers zeigte.
Auf dem Rückweg nach Bistritz legten wir einen Zwischenstopp am Kolibitza-Stausee ein. In einem Restaurant gab es Pommes und Schnitzel für alle, die wollten.

Zurück in Bistritz besuchten wir die Synagoge, in der 12 Cellisten ein einstündiges Konzert, das jedoch anderthalb Stunden dauerte, aufführten, da es noch zwei Zugaben gab. Wir fanden es nicht sehr spannend.

Außer dem Konzert war es aber ein ereignisreicher Tag, den (fast) alle genossen haben.
LeaO .

Freitag, der 11. Oktober

Tagesausflug zu den Salzminen in Turda und in die Shoppingmall Iulius inCluj-Napoca (Klausenburg).

Heute sind wir zweieinhalb Stunden nach Turda gefahren und haben dort die Salzmine besucht. Hier einige Fakten zu der Mine: Sie wurde im 17. Jahrhundert eröffnet und 1932 geschlossen. Es gibt 3 Hauptgrabungen, die größte ist Maria-Theresia gewidmet.

Eine der drei Minen (die letzte) wird heute als Freizeitraum und Konzerthalle genutzt.

Eine Besonderheit in der Mine sind die Stalaktiten. Die Minen werden heute als Museum
genutzt. Am Nachmittag sind wir
in die Iulius-Mall in Cluj
gefahren, wo wir shoppen und bis
17 Uhr einkaufen und essen
waren. Abends haben wir uns alle
in einem Park in Bistritz getroffen.
Cedric S., Kimberley F.

Das Wochenende 12.-13. Oktober

Am Samstag bin ich mit meiner Gastfamilie in den Zoo gefahren. Wir hatten eine zweistündige Anfahrt. Bei unserer Ankunft konnte man ein großes Gelände erkennen, auf dem es einen Fitnesspark, einen Kletterwald und einen großen Spielplatz mit Kirmes gab. An einem Stand gab es Popcorn, welches wir uns dann geholt haben.

Im Anschluss sind wir zur Kasse gegangen und haben uns die Eintrittskarten für den Zoo geholt. Dort gab es viele Elefanten, Fisch, Pferde, Tiger und jegliche Art von Kleintieren. Ich habe viele Fotos gemacht, da ich den rumänischen Zoo sehr interessant fand. So gegen Nachmittag, als wir den Zoo verlassen haben, fuhren wir zu einem Restaurant. Nach dem Essen sind wir wieder zu dem Haus meines Austauschpartners gefahren. Um 8 Uhr haben wir uns mit der Gruppe im Park getroffen. Dort haben wir viel gelacht.

Am Sonntag kam die ganze Gruppe um 3 Uhr nachmittags zu uns. Wir haben gemeinsam einen Horrorfilm geguckt. Nach dem Film haben wir Pizza bestellt und gegessen. Abends um 9 Uhr sind alle mit dem Taxi nach Hause gefahren und ich bin schlafen gegangen. Ich hatte ein sehr schönes Wochenende in Rumänien.
Celine J., Tabea C.

Zur Schule in Bistritz

Das Colegiul Naţional ‚Liviu Rebreanu‘ Bistriţa“

Die Schule ist 103 Jahre alt und besteht aus drei Gebäuden. Die Tische und Stühle sehen nicht gerade neu aus. Die Schule ist kleiner als unsere, hat aber trotzdem mehr Schüler, so um die 1700. Sie hat keinen großen Schulhof, aber einen Sportplatz direkt daneben. Dieser ist sehr reduziert aufgebaut ( 2 Fußballtore, ein Laufweg). Im älteren Hauptgebäude gibt es eine Cafeteria im Keller, wo wir uns mit Brezeln und Brötchen versorgt haben. In Bistritz gibt es nur wenige Deutschlehrer und die, die an der Schule unterrichten, sind zum Teil in Rente.
Lukas P., Lukas H.