Gymnasium Herzogenrath

GESELLSCHAFT | Europa-Bürgerforum in unserer Aula (06.05.2011)

Bürgerforum ging in die nächste Runde

Unser Schulleiter Reinhard Granz begrüßt die Podiumsgäste

Anne-Mathilde Schrub-Fröseler, Lehrerin des Städt. Gymnasiums H´rath, übersetzt für Jean-Marie Benier, Adjoint Maire, die einleitenden Worte des Bürgermeisters der Stadt Herzogenrath, Christoph von den Driesch.

Julia Horosemus fragt nach einem möglichen gemeinsamen europäischen Rettungsschirm für die betroffenen Länder.

Die Diskussion findet bei den Zuhörern  regen Anklang.

Die Diskussion findet bei den Zuhörern  regen Anklang.

Helmut Brandt, MdB, geht auf die Publikumsfragen ein.

Zum zweiten Mal veranstaltete das Städtische Gymnasium Herzogenrath am Freitag, den 6.05.2011, ein Bürgerforum zum Thema Europa. Unter dem Motto „Wir in Europa! Europa in uns!“ trafen in der Aula der Schule wieder Gäste aus der Politik auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sowie der Europaschule in Herzogenrath.

Der Schulleiter Reinhard Granz begrüßte die anwesenden Gäste und Schüler und moderierte die internationale Runde, die aus Frankreich, Rumänien und den Niederlanden nach Deutschland angereist war. Nach einer kurzen Einleitung durch den Bürgermeister der Stadt, Christoph von den Driesch, stellten sich die Redner auf dem Podium vor:

Mit dabei waren diesmal viele internationale Gäste wie der Generalkonsul der Republik Frankreich, Hugues Nordi und ebenfalls aus Frankreich, der Bürgermeister der Herzogenrather Partnerstadt Bistritz, Ovidiu Cretu. Zudem die Generalkonsule aus Rumänien, Vlad Vasiliu, und der Niederlande Helmut Breuer. Herzlich willkommen heißen konnte Herr Granz auch Helmut Brandt, Bundestagsmitglied der CDU, der schon beim ersten Bürgerforum aktiv Rede und Antwort gestanden hatte.

Trotz Zeitvorgabe zog sich die Begrüßungsrunde in die Länge. Doch danach durften die Schülerinnen und Schüler den Politikern wieder Löcher in den Bauch fragen. Und das taten sie auch.

Die aktuelle Atomdebatte, die Flüchtlinge aus Afrika und was denn überhaupt an Europa gut sei, waren nur einige der Themen, die in von der Diskussionsrunde aufgegriffen wurden.

Als Hergues Nordi eine umstrittende Aussage zur Atomkraft äußerte, ging ein großes Raunen durch den Saal. Allgemein gingen die Statements weit auseinander: „Mich hat der rumänische Konsul mit seinen Aussagen sehr überzeugt, während ich vom französischen Gast nach dessen Stellungnahme zur Atompolitik sehr enttäuscht war,“ merkte Florian Bader (18) an.

„Leider kam dieses Mal keine richtige Diskussion auf“, meinte Laura Siemens (17) nach der Veranstaltung. Dies lag wohl auch daran, dass für die Vertreter aus Frankreich und Rumänien immer wieder übersetzt werden musste.

„Grundsätzlich finde ich das ja eine super Idee, eine solche Veranstaltung durchzuführen, aber insbesondere die Vorstellungsrunde war dieses Mal stellenweise zu langatmig“, fügte der Schüler Kai Augustin (17) hinzu und regte an,“ die Schüler in der nächsten Diskussionsrunde noch direkter einzubinden und somit ins Boot zu holen.“

Abschließend lässt sich dennoch sagen, dass das Gymnasium Herzogenrath mit einem solchen Bürgerforum auf dem richtigen Weg ist, um den Schülerinnen und Schülern sowie den Bürgerinnen und Bürgern Europa näher zu bringen und damit ist sie anderen Schulen weit voraus.

Text by: Max Schlösser; photos by: Christian Wernekinck