Gymnasium Herzogenrath

GESELLSCHAFT | Pogromnacht 9. November 1938 (18-11-2016)

Vielfältiges Gedenken unserer Schülerinnen und Schüler an den 9. November 1938 | Mahn- und Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht

„Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen“ – mit diesem Zitat des spanischen Philosophen George Santayana ist die Gedenkveranstaltung anlässlich des 78. Jahrestages der Pogromnacht im soziokulturellen Zentrum „Klösterchen“ eingeleitet worden.

 pogromnachterinnerung_2016

 
Während der Pogromnacht, der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden überall im Land vom nationalsozialistischen Regime organsierte Gewalttaten gegen Juden verübt. Die Gedenkfeier war eine gemeinsame Veranstaltung des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath, des Arbeitskreises „Wege gegen das Vergessen“, der Stadt Herzogenrath und des Soziokulturellen Zentrums.

Einige Schülerinnen und Schüler spielten eine rockige Ballade, andere zeigten selbst gestaltete Filmbeiträge zum Thema. Letztere sind in dem Fach Sozialwissenschaft entstanden.

Im Anschluss gingen die rund 80 TeilnehmerInnen schweigend zum Mahnmal für die Opfer des Holocausts auf dem Rathausplatz. Hier präsentierten drei Schülerinnen und Schüler der SV das Schicksal der in Herzogenrath geborenen Sybilla Levi und ihren Töchtern. Am Ende der Veranstaltung legte der Bürgermeister Christoph von den Driesch zum Gedenken an alle damaligen und auch heutigen Opfer stellvertretend für alle Herzogenrather Bürger ein Blumengebinde ab.

 
[text by: Aachener Nachrichten vom 14.11.16 – mit Änderungen übernommen von Ariane Radtke (Lehrerin und Leiterin der AG „Kultur“ an unserer Schule]