Gymnasium Herzogenrath

GESELLSCHAFT | Spendenaktion Malabon (Stand: 28-04-2020)

Was für eine großartige Aktion
Norbert Vohn, ehemaliger Schüler unserer Schule und Ehemann unserer Kollegin Vera Vohn, hatte die Projektgruppe Malabon vor einigen Wochen (noch vor der Ausgangssperre wegen der CORONA Pandemie) angesprochen mit dem Vorschlag zugunsten unseres Straßenkinderprojekts von Aachen nach Görlitz zu fahren. Auf https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/34768-miles-4-malabon haben wir deshalb zusammen mit Bert eine Spendenaktion angelegt mit dem Ziel weitere 40 Straßenkinder mit einer warmen Mahlzeit am Tag und notwendigen Schulmaterialien zu versorgen.

Bert schreibt dazu:
„Ich wollte dieses Jahr wieder am Race Across Germany teilnehmen. Die West-Ost-Version, die von Aachen, an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden, bis zur polnischen Grenze nach Görlitz führt.
Insgesamt rund 780 km, mit viel Klettern (7800 m), da die Route durch fast alle hügeligen Gebiete führt, die Deutschland bietet. Das Rennen wurde leider, aber verständlicherweise, wegen COVID-19 auf das kommende Jahr verschoben.
Dennoch werde ich im Sommer „privat“ von Aachen mit dem Rennrad nach Görlitz fahren, soweit erlaubt und sicher, um Geld für Kinder in der Dritten Welt zu sammeln.
Und wieder wende ich mich mit einem Spendenaufruf an Euch. Nicht für mich persönlich, sondern um ein weiteres wichtiges Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, zu fördern.
Seit mehr als 30 Jahren unterstützt dieses Projekt die Kinder in den Slums von Malabon. Das Projektteam bietet Schulbildung und berufliche Bildung an, und unterstützt ein Gesundheits-zentrum für die Ärmsten.
Jetzt im Jahr 2020 sind wir alle mit COVID-19 konfrontiert, und Ihr fragt Euch vielleicht, warum ich mich entschlossen habe, das oben genannte Projekt zu unterstützen? Die Antwort ist einfach:
Erstens ist es ein nachhaltiges und erfolgreiches Projekt, das seit mehr als 30 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Zweitens, COVID-19 hat auch Malabon und hier vor allem die Slumbewohner getroffen. Wahrscheinlich werden wir nie in den Nachrichten davon hören. Die Situation der Straßenkinder verschlechtert sich leider täglich, wie ich in einem Telefonat mit den Organisatoren erfahren musste. Darüber hinaus ist das Gebiet südlich von Manila vom kürzlich erwachten Vulkan Taal bedroht. Das Projektteam unterstützt auch hier Flüchtlinge, die ihre Häuser verlassen mussten, um aus dem durch Asche geschädigten Gebiet zu fliehen.
Eure Unterstützung in Zeiten, in denen wir uns selbst Sorgen um unsere Familien und Angehörigen machen, wird mehr denn je geschätzt, aber auch mehr denn je benötigt.
Die Veranstaltung selbst:
Der Plan ist, am Freitag, den 10. Juli in Aachen vom Marktplatz vor dem Rathaus aus zu starte und am Samstagnachmittag in Görlitz anzukommen.
Nur ich und mein Fahrrad (und einige Flaschen Wasser und viele Energieriegel) in einem Rutsch nonstop. Ich hoffe auch, eine Möglichkeit des „Trackings“ (also online Verfolgung wo ich gerade unterwegs bin), organisieren zu können.
Falls sich der Termin aufgrund von äußern Umständen noch ändert, werde ich dies auf der Spendenseite bekanntgeben.
Aber ich verspreche Euch in 2020 mit dem Rennrad von Aachen nach Görlitz zu fahren.
Die Spendenaktion findet Ihr hier (entschuldigt bitte, ich habe hier lediglich den englischen Text hinterlegt)“

BITTE UNTERSTÜTZT DIESES GROßARTIGE ENGAGEMENT MIT EURER SPENDE
[text by: Herbert Schmerz, ehemaliger Kollege, Mitglied und Vorsitzender der Projektgruppe Malabon]