Gymnasium Herzogenrath

GESELLSCHAFT | Spendenaufruf für die Philippinen (Stand: 25-01-2020)

Spendenaufruf – Wir brauchen Hilfe!
Die philippinischen Behörden haben zu einer totalen Evakuierung von fast1Million Menschen in der Nähe der Hauptstadt Manila aufgerufen, nachdem der Vulkan TAAL am Sonntag, 12.01.2020, Asche bis zu 14 km in die Luft geschleudert hat. Das hat dazu geführt, dass das philippinische Institut für Vulkanologie die Alarmstufe auf 4 von 5 erhöht hat. Das bedeutet, dass eine Eruption stattfindet.
Unser Partner Fr. Boy und seine Helfer von der POP Foundation berichten, dass in der Zone von 14 km rund um den See alles mit einer dicken Ascheschicht bedeckt und jegliches Leben erloschen sei. (Bilder und Videos unter Google bzw. youtube, Stichwort „volcano taal“).Er bittet uns, eines der vielen bisher noch nicht erreichten Evakuierungszentren am Rande der 17 km Zone zu unter-stützen. 750 Menschen brauchen dringend Wasser, Dosennahrung, Decken, Schutzmasken, Schlafmatten, Moskitonetze. KOSTEN CA. 10.000 EURO
 
BITTE HELFT UNS DAS SCHICKSAL EINIGER MENSCHEN, DIE IHRE LEBENSGRUNDLAGE VERLOREN HABEN, ZUMINDEST EIN WENIG ZU ERLEICHTERN
 
GEFAHR EINER KATASTROPHE NOCH LANGE NICHT GEBANNT
Auch wenn der Ascheauswurf sich etwas verringert hat, ist die Gefahr für 1 Mio. Menschen, die in einem Radius von 17km rund um den Taal See mit dem gleichnamigen Vulkan noch lange nicht vorbei. Der Leiter des Pilippinischen Instituts für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) sagte gestern, dass seit Sonntag mehr als 600 vulkanische Beben aufgezeichnet wurden, was auf einen anhaltenden Anstieg von Magma hindeutet. Er wies auch auf die hohe Konzentration von Schwefeldioxid (SO2) hin, was bedeutet, dass das Magma unterhalb von Taal aktiv entgast. Das SO2 wurde gestern mit 4.353 Tonnen gemessen.
Der Taal-Vulkan schwillt an, ein Teil ist gesunken und die gesamte Vulkaninsel ist leicht geneigt, was auf eine „Nachlieferung“ von Magma oder geschmolzenem Gestein hindeutet, die an die Oberfläche steigt und einen mächtigen Ausbruch inmitten der anhaltenden Ruhepause ankündigt. Dies war laut dem philippinischen Institut für Vulkanologie und Seismologie der Fall, dessen Mitarbeiter sagten, Taal scheine sich „wieder aufzuladen“. Phivolcs hat die Alarmstufe 4 beibehalten, was bedeutet, dass innerhalb von Tagen oder sogar Stunden ein zerstörerischer Ausbruch bevorsteht. „Aufgrund von Erdbeben und Bodenverformungen wird Magma von unten nachgespeist“, sagte der Staatssekretär für Wissenschaft und der verantwortliche Mitarbeiter von Phivolcs, Renato Solidum Jr. Solidum sagte auch, dass die stille Aktivität unter dem Vulkan Taal die Landschaft der Vulkaninsel erheblich verändert hat. Er sagte, dass einige Teile des nordöstlichen Teils des Vulkans abgesenkt worden seien, während der gesamte Vulkan angewachsen sei. „Die Insel hat sich leicht geneigt, während sie geschoben wurde. Einige Teile auf der nordöstlichen Seite sind gesunken. Vielleicht stehen die Häuser dort bereits unter Wasser“, sagte Solidum. Mariton Bornas, Leiter der Abteilung für Vulkanüberwachung und Eruptionsvorhersage bei Phivolcs, sagte, dass der Boden um den Vulkan außer im nordöstlichen Teil aufgestiegen sei. Das Anwachsen eines Vulkans signalisiert eine Ansammlung von Magma nahe der Oberfläche. Noch vor dem Ausbruch am 12. Januar sagte Solidum, sie hätten die Öffentlichkeit vor der permanenten Gefahrensituation auf der Vulkaninsel gewarnt. „Wir warnen seit Jahren davor, dass eine permanente Besiedlung der Insel verboten ist“, sagte er. Er appellierte erneut an die Öffentlichkeit, sich von der Gefahrenzone des Vulkans im Umkreis von 14 Kilometern fernzuhalten.
Die Projektgruppe Malabon weist noch einmal auf ihren Spendenaufruf hin (vom 15.01.)
 
Spendenkonten (Stichwort Vulkan TAAL)
Volksbank e.G. Heinsberg
IBAN: DE 21 3706 9412 1701 3290 11
Kreissparkasse Heinsberg
IBAN: DE16 3125 1220 0001 3000 86
(Bitte Namen und Anschrift nicht vergessen)
Nähere Informationen bei Herbert Schmerz, Wendelinusstr. 49, 52134 Herzogenrath
Tel.: 02406-5280; Mobil: 015117480539
 
[text and picture by: Herbert Schmerz, Vorsitzender der Projektgruppe Malabon]