Gymnasium Herzogenrath

Hannah + Nora: Bericht über den Schüleraustausch nach Rumänien (18.09.2008)

Frau Szabo und Herr Buntenkötter begleiten unsere Schüler nach Bistritz
(Bericht von Hannah Nora mit anhängenden Photos)

Donnerstag: Um 8 Uhr sind wir vom Herzogenrather Bahnhof zum Flughafen Köln/ Bonn gefahren. Am Mittag sind wir dann mit dem Flugzeug rüber nach Clausenburg (Cluj) geflogen. Von da sind wir mit einem „Bus“ über die „Straßen“ nach Bistriz „gefahren“. Um ca. 18 Uhr sind wir in Bistriz auf dem Schulhof des Colegiul Liviu Rebreanu angekommen. Die rumänischen Gastfamilien haben uns sehr herzlich empfangen. Später am Abend haben uns die rumänischen Austauschschüler durch die Stadt Bistriz geführt.
 
Freitag bis Sonntag: Wir sind um 13 Uhr an dem College von einem sehr alten deutschen „Bus“ abgeholt worden, der uns nach Poiana Zanelor in den Bergen bringen sollte. Die geplante Fahrzeit waren 2 Stunden, jedoch sind wir erst nach 4 Stunden angekommen. Das lag z.B. an: Motorschäden, Reifenschäden, Pausen und so weiter. Und daran, dass der Bus viel zu langsam gefahren ist. Um 17 Uhr kamen wir bei Regen begeistert in der Pension an. Bis… wir gemerkt haben: wie dünn das Fensterglas ist, und dass sie Betten schnell mal ebenso einsacken. Das Essen, der Pool, Paintball, die Seilbahn und die Kletterbahn waren aber sehr lobenswert. Natürlich probierten alle Aktivitäten aus, einschließlich des Wanderns. Auf der Rückfahrt haben wir am Landhaus von Tudor, dem Austauschschüler von Jannik Krämer, Halt gemacht und uns mit leckerem Essen gestärkt. Danach sind wir Quad gefahren. So wurden wir dann schließlich am Abend mit dem „Bus“ nach Bistriz geliefert.  Montag: Nachdem wir alle müde und verschlafen wieder zurück zum College in den rumänischen Unterricht geschleppt wurden, lernten wir manche anderen rumänischen Schüler und Lehrer kennen. Auf Anhieb verstanden wir uns alle gut. Da die rumänischen Schüler alle eine Uniform tragen mussten, hatten manche von uns Probleme mit den Polizisten am Eingang, da wir keine Uniform trugen. Währendfür die andere Schüler Geographieunterricht statt fand haben wir den Bürgermeister höchst persönlich kennen gelernt. Nach dem Mittagessen bei den Gastfamilien hat uns eine rumänische Lehrerin, Frau Simona, durch ganz Bistriz geführt.
 
Dienstag: Wir sind mit unserem tollen „Partybus“ nach Schäßburg, einer sehr schönen deutschen Stadt gefahren. Auf dem Weg dort hin fuhren wir in eine riesige Salzgrotte mit Vergnügungspark. Dort machten wir für eine Stunde Halt und vergnügten uns. In Schäßburg haben wir dann die evangelische Kirche auf dem Berg besucht und haben in der Stadt etwas für unsere Familien eingekauft. Nach der 6stündigen Rückfahrt sind wir müde und kaputt bei den Gastfamilien angekommen.
 Mittwoch: Erst haben wir wieder im College am Unterricht teilgenommen. An dem Tag lernten wir den neuen Deutschlehrer von unseren rumänischen Freunden kennen. Direkt nach der Schule fuhren wir in den Minimarkt, einen großen Einkaufscenter mitten in der Stadt. Danach wurden die Koffer für den Flug gepackt. Am Abend trafen wir uns dann noch alle in der Aula. Dort führte uns der
Tanzverein einen sächsischen Tanz vor. Sie hatten ihn extra für uns einstudiert. Danach aßen wir Pizza und Kuchen. Es wurde noch viel Musik gehört und getanzt. Spät am Abend fuhr dann die ganze Truppe in das Sport- und Wellness-Center Schreiner&Co. von den Eltern von Alexandru Schreiner. Dort ließen wir uns es dann noch mal richtig gut gehen.
 
Donnerstag: Abfahrt! Um 10 Uhr holte uns der Bus ab. Vorher liefen aber noch vieeele Tränen. Als wir uns dann endlich im „Bus“ zusammenraufen konnten, fuhren wir wieder über die „Straßen“ zu dem Flughafen in Clausenburg. Von da aus flogen wir mit dem Flugzeug zum Flughafen in Köln/ Bonn. Von dort aus sind wir dann, weil wir noch so viel Zeit hatten, zum Burger King am Flughafen gegangen und haben gegessen. Mit dem Zug wollten wir dann problemlos nach Hause fahren. Aber es gab einige Probleme. 1. Das Stellwerk in Geilenkirchen war ausgefallen. 2. Das Stellwerk in Herzogenrath war abgebrannt. So mussten wir in Lindern aussteigen weil Frau Szabo und Herr Buntenkötter und wir dachten, dass dort dann Ersatzbusse halten. Doch hatten wir uns alle geirrt und unsere Eltern mussten uns abholen kommen. Das wurde noch ein langer Abend.  Diese Reise war eine der schönsten und lustigsten die wir je hatten und wir wollen uns dafür ganz herzlich bei Frau Szabo und Herr Buntenkötter bedanken. Außerdem bedanken wir uns natürlich ganz doll bei unseren Austauschpartnern und deren Familien. Sie haben uns alle sehr herzlich aufgenommen und dafür gesorgt, dass wir uns rundum wohlgefühlt haben! Also an alle, die uns diese schöne Reise ermöglicht haben: DANKE!

 


Das ist die Kirche


Abschlussphoto


Klassenraum


Schäßburg


Mädchenhaus Poiana Zanelor


Colegiul Liviu Rebreanu