Gymnasium Herzogenrath

Linguacluster: EuregioCup (11.05.2012)

320 junge Kicker und Kickerinnen traten am Freitag, 11.05.2012 in tri-nationalen Teams an. Dank der Initiative von Herrn Milles (Schülervater) konnten 10 Jungen und 6 Mädchen zu diesem Fußball-Turnier gemeldet werden. An dieser Stelle ein großes "Danke schön" an Herrn Milles und an die Eltern, die beim Transport der Schüler nach Kerkrade geholfen haben (Herr Milles, Herr Zähringer, Herr und Frau Helzle, Herr Schlösser, Herr Braun).

Céline Schlösser, Janice Schlösser und Nina Braun aus unserer Schule gehörten zum Team "Aachen", welches in der Gesamtwertung den 2. Platz erreichte. Glückwunsch an die drei Mädchen.

Roxanna Shad, Luisa Feuser und Chiara Ginko erreichten mit ihrem Team "Liège" nur wegen des schlechteren Torverhältnisses einen 4. Platz.

Die drei Jungenteams kamen dieses Mal leider nicht so nah an die ersten drei Plätze heran.
Udo Küppers (begleitender Sportlehrer der Schule)

Euregiocup Warmlaufen

"EuregioCup" des Linguaclusters: 320 Schüler von 20 Schulen aus der Euregio gehen bei dem Turnier an den Start, mit koordiniert von Ralf Klohr (r.).

Warmlaufen

320 junge Kicker und Kickerinnen laufen sich warm

Warmlaufen

Céline Schlösser, Janice Schlösser und Nina Braun von unserer Schule (in dunkelblau) beim Warmlaufen

Warmlaufen

Roxanna Shad, Chiara Ginko (im Hintergrund) und Luisa Feuser (leider links verdeckt) von unserer Schule beim Warmlaufen

Herzogenrath/Kerkrade. Wenn Menschen so eng zusammenleben, wie in der Euregio, dann sollten sie sich verständigen können. Von Herzogenrath aus beispielsweise ist es ein Katzensprung in die Niederlande. Auch Belgien ist nicht weit. Das EU-Projekt „Lingucluster“ möchte „Grenzen mit Sport überwinden“. Dazu kamen jetzt rund 320 deutsche, niederländische und belgische Schüler zum trinationalen „Euregio-Cup“ zusammen.

Sprachliche Herausforderung
Das Besondere dieses Turniers ist, dass die Schüler aus den drei Ländern bunt gemischt werden. Es spielen jeweils drei französisch-, drei niederländisch- und drei deutschsprachige Jugendliche in einem Team. In Sachen Verständigung bedeutete dies ganz neue Herausforderungen für die Schüler. „Das fängt bei ganz einfachen Dingen an: Man muss etwa klären, wer ins Tor geht oder wer Ersatzspieler ist“, erklärt Florian Niehaus, Veranstalter von der Bezirksregierung Köln. „Jeder soll in seiner Sprache sprechen. Dann merkt man, dass man sehr viel mehr versteht, als man selbst produzieren kann“, sagt Niehaus.

Imposant war schon der Beginn des Tages. Da machten sich alle 320 Teilnehmer gemeinsam auf einem Fußballfeld des RKTSV Kerkrade-Terwinselen warm. Die Teilnehmer kamen von 20 unterschiedlichen Schulen. Insgesamt waren rund 170 Jungen und 150 Mädchen dabei.

Gemelnsam lernen
Ziel des „Linguaclusters“ ist die Nachbarschaftsförderung in der Euregio Maas-Rhein durch diverse Initiativen, etwa Austausche, Kultur oder Lehrerfortbildung. „Die größte Gefahr beim Austausch ist, dass man zusammen in einem Raum sitzt und sich nichts zu sagen hat“, sagt Niehaus. Durch die Aktion des gemeinsamen Kickens könne das nicht passieren. Das „Linguacluster“ stimuliere so das grenzüberschreitende, gemeinsame Lernen. Dabei soll der Kontakt mit den euregionalen Nachbarn unterstützt werden.

Passend zu diesem Ziel: Es wird im Fair-Play-Systern, also ohne Schiedsrichter gespielt. Das heißt: bei strittigen Situationen müssen sich die beiden Mannschaftsführer über Foul oder nicht Foul, Aus oder nicht Aus, Tor oder nicht Tor verständigen. Im Kindersport würde von Seiten der Eltern und Trainer oft zu sehr versucht Einfluss zu nehmen, erklärt dazu Turnierleiter Ralf Klohr. Es ist wichtig den Kindern und Jugendlichen ein Stück Verantwortung zu übertragen“, sagt der glühende Verfechter des Fair-Play-Systems.

In Händen der Kinder

In Klohrs Augen läuft einiges schief im Fußball. „Der Kinder- und Jugendsport ist in den vergangenen 20 Jahren stark professionalisiert und reglementiert worden“, sagt er. Dem wolle man entgegenwirken. Denn für die Kinder gehe es im Grunde um den Spaß an der Bewegung und dem Spiel.

Klohr: „Wir Erwachsene übernehmen nur die Organisation des Turniers. Was auf dem Spielfeld geschieht, legen wir in die Hände der Kinder.“

 

[copyright by: Aachener Zeitung vom 16.05.2012; Photo 1 von Daniel Gerhards, übrige Photos von Udo Küppers]

Team Jungen

Jungen Team I mit Jonas Pes (oben rechts), Marc Milles (unten Mitte) und Robin Zähringer (unten rechts)

Komplettes Team unserer Schule (10 Jungen und 6 Mädchen) mit den beiden Coaches (Herr Küppers und Schülervater Herr Milles)

Team Mädchen Aufwärmen Jungen

Mädchen Team I mit Roxanna Shad (oben links), Luisa Feuser (oben, 2. v.r.) und Chiara Ginko (oben links)

Jungen Team I beim Warmlaufen

Team Mädchen Übungsstationen

Mädchen Team II (am Ende 2.Platz der Gesamtwertung mit Céline und Janice Schlösser (oben rechts) und Nina Braun (unten rechts)

Trainings- und Übungsstationen während der Spielpausen