Gymnasium Herzogenrath

MINT | Jugend forscht 2017 – Regionalwettbewerb (10-02-2017)

– Wiederum sehr erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb “Jugend forscht” im Jülicher Forschungszentrum.
– Frau Vera Vohn, Physik- und Chemielehrerin unserer Schule, erhält den Lehrer-Sonderpreis.

Mit großem Stolz ist erneut zu berichten, dass fünf Schülergruppen bzw. Schüler, betreut von Frau Vohn und Herrn Hamacher, erfolgreich am Wettbewerb “Jugend forscht 2017” teilgenommen haben. Damit zeigt sich – wie auch schon in den letzten Jahren – dass die Exzellenzförderung an unserer Schule zu beeindruckenden Forscherleistungen der Schülerinnen und Schüler führen kann.
Besonders erfreulich ist zudem, dass Frau Vera Vohn, Physik- und Chemielehrerin unserer Schule, den regionalen Lehrer-Sonderpreis 2017 für die seit Jahren erfolgreiche Jugend-forscht-Betreuung von Schülern und Schülerinnen erhalten hat.


1. Platz und Qualifizierung für den Landeswettbewerb NRW in Leverkusen
Mayra Sander (14) und Katrin Schwering (15) vom Gymnasium Herzogenrath haben einen Taschenwärmer entwickelt, der in der Mikrowelle erhitzt werden kann. Bisher gibt es nur Taschenwärmer, die einen Auslöser aus Metall haben und deswegen nicht für die Mikrowelle geeignet sind. „Sie haben sehr systematisch nach einer Lösung gesucht und etwas gefunden, das es so auf dem Markt noch nicht gibt“, sagte Jury-Mitglied Birgit Fuchs in ihrer Laudatio. Die Lösung von Mayra und Katrin: ein Verschluss wie er bei Tetrapack-Getränkepackungen üblich ist und der es mit der richtigen Füllung erlaubt, in der Mikrowelle immer wieder aufgewärmt zu werden. Ein Konzept, das die Jury überzeugte.
Damit gewannen die beiden Mädchen im Fachbereich Chemie den ersten Platz und dürfen nun am Landeswettbewerb bei den Bayer-Werken in Leverkusen teilnehmen. Für diesen Landeswettbewerb drücken wir alle die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Folgende Beiträge erhielten ebenfalls Preise und einen Podestplatz:

  • Lisann Tatas(13), Nele Klein(14) und Lea Esser(14) mit einem Forschungsbeitrag über die Möglichkeit, biologischen Treibstoff aus Hefe zu gewinnen. Dafür erhielten sie einen 2. Preis.
  • Thorsten Hunds(13) und Bastian Ferfer(13) beschäftigten sich bei ihrer Forschung mit einem Röhren-Sonnenkollektor, der das beste Temperaturverhältnis erreichen soll. Dafür erhielten sie einen 3. Preis.
  • Jona Vickus(14) hat sich bei ihrer Forschung mit den Eigenschaften von Haaren beschäftigt und wie man diese zum Leuchten bringt. Dafür erhielt sie einen 3. Preis.
  • Nils Angelmann(17) und Daniel Baggen(16) haben den TrashBot, einen solarbetriebenen Müllsammelroboter mit dazu passender Solartankstelle, entwickelt. Dafür erhielten sie einen 3. Preis.

Ein besonderes Highlight der Preisverleihung war der Moment, als unser ehemaliger Schüler Marius Ziemke, Teilnehmer und Preisträger bei den Jugend-forscht-Bundeswettbewerben 2015 und 2016 nach vorne gebeten wurde und mit Herrn Decker, dem Leiter des Regionalwettbewerbs, über die Erfolge der beiden letzten Jahre berichten konnte. Hierbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass Marius Ziemke dank seiner bundesweiten Erfolge inzwischen zu einem StartUp-Unternehmen gehört und für diesen Regionalwettbewerb einen Sonderpreis gestiftet hat. Zusammen mit seinem ehemaligen Schulkameraden, jetzigen Mitarbeiter und gleichzeitig Kommilitone an der RWTH Aachen (Informatik), Franz Rössler, gehörte er schon zur diesjährigen Jury.
„Jugend forscht hat mir in den letzten beiden Jahren so viel gegeben. Dank meiner Erfolge in diesen beiden Jahren und durch die sich daraus entwickelten Möglichkeiten wollte ich Jugend-forscht etwas zurückgeben,“ sagte der junge Informatik-Student.

Allen Schülerinnen und Schülern sowie der betreuenden Lehrerin Frau Vohn und dem betreuenden Lehrer Herrn Hamacher gebührt unsere Anerkennung für diesen außerordentlichen Einsatz.

[text and photos by: U. Küppers, Lehrer und Webmaster unserer Schule]

[photos worked out by: Nina Beck, Jenny Langohr, Sophie Stegers, Nele Klein: Web-AG unserer Schule]