Gymnasium Herzogenrath

MINT | Jugend forscht 2018 (Stand: 13-02-2018)

Wieder erfolgreiche Teilnahme des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath an den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“

Auch beim diesjährigen Regionalwettbewerb  schnitten die Herzogenrather Schülerinnen und Schüler wieder hervorragend ab. In diesem Jahr war unser Gymnasium mit vier Schülergruppen vertreten. Mit Stolz ist zu berichten, dass sie einen zweiten Platz und zwei dritte Plätze erreicht haben.

Zum wiederholten Male fand der Wettbewerb im Forschungszentrum Jülich statt. Die perfekt organisierte Veranstaltung bot den Schülern die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in professionellen Rahmen zunächst einer Jury aus Wissenschaftlern  und Vertretern von Industrie, Wirtschaft und Schule zu präsentieren. Am Nachmittag konnten sich dann auch zahlreiche Besucher über die Arbeiten der Jungforscher informieren, bevor die Preise in einer Feierstunde vergeben wurden.

Aaron Schüller-Ruhl und Arno Wunderlich aus der Q2 präsentierten beim Wettbewerb „Jugend forscht“ ihr Projekt „Windrad“. An diesem Projekt haben sie seit der Mittelstufe gearbeitet, von der Form und dem Material der Flügel über die mechanischen Überlegungen zu Kraftübersetzung und Stabilität bis hin zur Umwandlung der Bewegungsenergie in elektrische Energie ist jeder kleinste Schritt des Projektes von ihnen entwickelt und umgesetzt worden. Anhand ihres Projektes analysieren sie die Exzellenzförderung im System Schule.

Jonathan Schock und Florian Zilkens aus der 9C waren zum ersten Mal beim Wettbewerb „Jugend forscht“ dabei. Sie entwickelten eine App, die es Flüchtlingskindern ermöglicht spielerisch die deutsche Sprache zu erlernen. Mit dem Level der verschiedenen Spiele steigen dabei auch die Anforderungen an die Sprachkenntnisse. Dafür haben sie verdient einen dritten Preis gewonnen.

Ebenfalls einen dritten Preis gab es für Bastian Ferfer(8C) und Thorsten Hunds (8A). Sie entwickelten ihren Röhrensonnenkollektor weiter und präsentierten mit ihrem „Röhrensonnenkollektor 2.0“ eine Komplettlösung inklusive eines neu entwickelten Zweiphasenspeichers, der die Sonnenwärme des Sommers nicht nur von Tag auf Nacht, sondern  auch bis zum Winter speichern kann. Dafür erhielten sie zusätzlich den „plus-MINT Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte“.

Der „MAPBOT“ von Nils Angelmann und Daniel Baggen aus der Q2 ist ein selbst entwickelter, gebauter und programmierter Roboter. Nils und Daniel haben ihre Version des MAPBOTs von 2016 deutlich verbessert. Der Roboter ist nicht nur in der Lage sich in für Menschen unzugänglichem Gebiet zu bewegen, er kann das unbekannte Terrain auch kartographieren. Für den MAPBOT sind Einsätze unter Tage oder in verstrahlten Gebieten denkbar. Die beiden Entwickler freuten sich über einen zweiten Preis und erhielten zusätzlich den Preis für Digitalisierung, gestiftet von Marius Ziemke. Marius Ziemke ist ehemaliger Schüler unserer Schule, zweifacher Teilnehmer am Bundesfinale von Jugend forscht, Informatikstudent und Jungunternehmer.

Der Tag im Forschungszentrum war für alle Teilnehmer ein beeindruckendes Erlebnis, das den jungen Forschern in Erinnerung bleiben wird.

[text by: Vera Vohn, Betreuungslehrerin „Jugend forscht“ am SGH]