Gymnasium Herzogenrath

OSO – Samtene Klänge und Rhythmik in der Aula (18.11.2007)

18.November 2007, 19.00 Uhr
Konzert des „Our Symphony Orchestra“
in der Aula des Gymnasiums: „Samtene Klänge und Rhythmik“

Leitung: Brigitte Jansen

Das Our Symphony Orchestra – kurz OSO – am Städtischen Gymnasium Herzogenrath begeistert beim Konzert in der Aula. Gast-Musiker aus Aachen und dem Jülicher Land.

HERZOGENRATH. Musizieren in der Gemeinschaft schärft Konzentration, Belastbarkeit und soziale Kompetenz von Jugendlichen. Wenn also das Städtische Gymnasium Herzogenrath ein eigenes Orchester mit dem Namen» OSO“ (Our Symphony Orchestra) unterhält, ist dies mehr als geduldetes musisches Beiwerk zum pädagogischen Pflichtpro-gramm. Neben dem wichtigen Unterricht wird ein wichtiger Puzzle-Stein auf dem Weg zur persönlichen Reife angelegt.
 
 
 
Oberstudiendirektor Reinhard Granz war Stolz anzumerken, als er das mit Gastschülern vom St. Ursula Aachen und dem Gymnasium Haus Overbach im Jülicher Land angereicherte OSO in der gut besetzten Aula des Herzogenrather Schulzentrums willkommen hieß. Das in intensiven Wochenend-Workhops von Brigitte Jansen einstudierte Programm konnte sich hören lassen. Würdevolle Klänge von rund 100 Streichern und Bläsern breiteten sich bei drei ausgewählten Stücken aus Händels Oratorium „Der Messias“ aus, der rhythmisch teuflisch schwere Slawische Tanz Nummer 8 von Antonin Dvorak wurde
 
erstaunlich gut präsentiert. In seinem Element war das OSO bei hispano-latein-amerikanischen Klängen und Rhythmen, die im zweiten Programmteil zu hören waren: Marsch aus „Carmen“, „Latin Sounds“ (dargeboten von der Bläsergruppe) und „Pirates of the Caribbaen).
Nicht alltäglich das Duett für Schlagzeug von D. Agostin, konzentriert von den Roda-Schülern Felix Hafenrichter und Felix Pagel dargeboten. Sie und Lukas Mattke überzeugten bei ihrem Konzertdebüt.Das OSO lädt gerne Gäste ein: so die Harfenistin Johanna Langner.
 
Die Oberstufenschülerin von St. Ursula entlockte ihrem Instrument bei der Sonate von Ph. J. Mayer melodische Klänge, während sie bei „Harpycide at Maifnight“ von P. Chertok auch recht ungewohnte rhythmische Qualitäten des Harfenspiels hörbar werden ließ. Dagegen kann man Laura Palm (Violine) und Tobias Koltun (Piano) schon als „alte Hasen“ be- zeichnen. Ihr vom OSO untermaltes Repertoire reichte vom temperamentvollen Monti-Csardas bis hin zur nachdenklichen Filmmusik aus „Schindlers Liste“. Eben- falls schon recht erfahren ist Schülerin Julia Michl, die mit ihrer Geige an den Pfingsttagen einen beachtlichen dritten Platz beim Bundeswettbewerb „Jugend musi- ziert“ errang. Zum samtenen Klang des ersten Satzes von Mozarts Violinkonzert G-Dur gesellte sich eine aufmerksame Klavierbegleitung. Sie wurde geleistet von Renee Derks.