Sä- und Pflanzaktion für den Frieden
- Christian Reiferth

- 30. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Die Kooperation zwischen unserer Schule und dem Soziokulturellen Zentrum Klösterchen ist gemeinhin bekannt und zeichnet sich aus durch gemeinsame Veranstaltungen im Segment „Gedenken und Erinnern“ wie den 9. November, die Gedenkveranstaltung zur Befreiung von Auschwitz (27. Januar) und das Gedenken an die Bücherverbrennung (10. Mai; auch dieses Jahr wieder!).
Am 30. April lud das Klösterchen, das heißt Wilfried Hammers und sein Team, zu einer symbolischen, gleichwohl nachhaltigen Aktion auf, der wir uns als Schule gerne anschlossen: Säen für den Frieden. Neben Kolleginnen und Kollegen und vor allem Kindern der Roda- und Käthe Kollwitz-Schule, wohnten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c von und mit Herrn Reiferth, Verantwortlicher für die Zusammenarbeit mit dem Klösterchen und unserer Schule im Rahmen der Gedenk- und Erinnerungskultur und der entsprechenden Veranstaltungen, der kleinen, im positiven Sinne „plakativen“ Aktion bei.
Nach einführenden, wie immer den Hintergrund und Anlass treffenden Worten, begrüßte Wilfried Hammers die Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen der beiden weiteren Schulen sowie weitere Beiwohnenden wie den Liedermacher Udo Schroll und die Künstlerin Rena Engel, und er betonte die Bedeutung von „Frieden“ angesichts der weltweit derzeit bis zu 60 laufenden Kriegen. Blumen und Pflanzen seien da ein deutlicher Kontrast, ein einfaches, symbolisches und zugängliches Gegenstück. Klasse 7-Schülerin Anouk Scheller las ein Gedicht von Peter Härtling („Wenn jeder eine Blume pflanzte“) vor und traf dabei in ihrer tollen Vortragsweise den richtigen Ton zur Veranstaltung. Danke, Anouk! Lina Keimer und Nele Dreesbach präsentieren das eigens für die Veranstaltung konzipierte PEACE-Logo. Danke, Lina und Nele!
Sich dem anschließend, wurden nun die vorbereiten Erdstreifen bepflanzt. Unsere Schülerinnen und Schüler pflanzten die bereitgestellten Samen und legten einen bunten Grundstein für eine weiteren nachhaltige, auch die Bienen und Insekten freuende Präsenz unserer Schule im Klösterchen.
Danke, liebe Klasse 7c.
Danke, Wilfried und den immer zuverlässigen helfenden Hände in seinem Team!
Es sind auch diese kleinen Veranstaltungen und Aktionen, die wichtige Anstöße, Zeichen und Impulse setzen angesichts der Entwicklungen „da draußen“.
Wenn jeder eine Blume pflanzte
Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte statt mit Geld -
wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge,
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dies WENN sich leben ließ,
wär’s noch lang kein Paradies -
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.
(Peter Härtling)




























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