Gymnasium Herzogenrath

SCHULE | Abitur 2015 (18.05.2015)

Abi in der Tasche, und was dann?

HERZOGENRATH. Die Abiturprüfungen am städtischen Gymnasium Herzogenrath sind abgeschlossen. Den Abiturienten sind die Noten bekannt gegeben worden. Doch was folgt dann, wenn die jungen Menschen ihr „Reifezeugnis“ in der Tasche haben? Der SuperMittwoch hat nachgefragt, wie Schüler unserer Schule die in der Kritik stehende verkürzte Schulzeit (Abitur nach zwölf Jahren) erlebt haben und wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

abitur_2015_interview-01LUKAS TESCH: ”Meine Schwester hat noch G9 mitgemacht. Da habe ich natürlich schon gemerkt, dass sie einfach mehr Zeit zum Lernen hatte. Über ein Jahr mehr hätte ich mich nicht beschwert. Ich fahre jetzt erstmal mit zwei Freunden eine Woche nach Griechenland in den Urlaub, um mich vom Abistress auszuruhen. Später möchte ich studieren, am liebsten VWL.“
 
abitur_2015_interview-02LARS KOCH: „Ich fand die verkürzte Schulzeit nicht so belastend. Jetzt haben wir ein Jahr früher Schule aus. Das freut mich. Anschließend gehe ich mit einer Ordensgemeinschaft als Missionar nach Kenia. Ich möchte mich in dieser Zeit weiterentwickeln und die Welt aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen. Wenn ich zurückkomme, möchte ich gerne Medizin studieren.“
 
abitur_2015_interview-03CAROLINE BERTRAM: „ Ein Jahr länger Schule hätte sicher nicht geschadet, denke ich. Ende Juni reise ich mit Freunden nach Rimini. Zehn Tage Partyurtaub! Danach besuche ich mit meinem Freund meine ehemalige Gastfamilie in Dallas, bevor es weitergeht nach Neuseeland und Australien. Anschließend würde ich gerne studieren: Psychologie oder Medizin.“
 
abitur_2015_interview-04JENNIFER KÜPPER: „Ob man ein Jahr später ins Berufsleben einsteigt, macht keinen großen Unterschied, finde ich. Zum Abi habe ich eine zweiwöchige Reise nach New York geschenkt bekommen. Danach mache ich noch Urlaub mit meinem Freund. Am 1. August beginne ich eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei einer Krankenkasse.“
 
 
[copyright by: SuperMittwoch, Myriam Weber, 13-05-2015]