Gymnasium Herzogenrath

SCHULE | Mensabau – Erster Spatenstich (05.02.2010)

Erster Spatenstich für Mensabau am Herzogenrather Gymnasium

Spatenstich Mensa Gymnasium

„Bagger frei für den Mensaneubau"
Architekt Helmut Heuer, Bürgermeister Christoph von den Driesch, Schulleiter Reinhard Granz und Staatssekretär Günter Winands (v.li.n.re.)

Spatenstich Mensa Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf den neuen Pausenort, der noch in diesem Jahr fertig gestellt werden soll.

Spatenstich Mensa Gymnasium

Vertreter der Schule und der Schulverwaltung lauschen den Worten des Bürgermeisters

Spatenstich Mensa Gymnasium

Staatssekretär Günter Winands erläuterte das "1000-Schulen-Programm"

Spatenstich Mensa Gymnasium

Schülersprecher Stefan Mingenbach plädiert für eine schülerfreundliche Ausstattung der neuen Mensa, in der sich die Nutzer rundherum wohl fühlen können.

Gemeinsam mit Staatssekretär Günter Winands wurde der Startschuss für den Neubau der Mensa am Städtischen Gymnasium gegeben. Noch in diesem Jahr soll der neue Pausenort für die Schüler fertig gestellt werden.


Am 5. Februar trafen sich Bürgermeister Christoph von den DrieschStaatssekrektär Günter Winands, Architekt Helmut Heuer und Schulleiter Reinhard Granz  zwischen den Bautrakten A und B in der Bardenberger Straße zum ersten Spatenstich für den Neubau der Mensa am Gymnasium. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung und natürlich des Gymnasiums hatten sich zu diesem Anlass eingefunden
„Als Schulträger werde ich gerne mit dem Spaten aktiv, um mit Ihnen gemeinsam den Baubeginn auf den Weg zu bringen und damit ein neues Kapitel in der Geschichte dieser Einrichtung einzuläuten“, so von den Driesch.


Er machte auch deutlich, dass durch die Entwicklungen sowohl innerhalb der Gesellschaft als auch im Bildungswesen der Ganztagesbetreuung an den Schulen im Land und damit auch in der Herzogenrather Schullandschaft eine immer größere Bedeutung zukommt. Diese kommunale Leistung kann jedoch nicht die Erziehungsleistung der Familie ersetzen.


Schulleiter Reinhard Granz brachte mit dem Antrag auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2008/2009 den Mensaneubau in Gang. Nachdem der Antrag einstimmig durch Politik und Verwaltung in den zuständigen Gremien, dem Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur und dem Bau- und Verkehrsausschuss, beraten worden war, wandte sich die Stadt Herzogenrath, in ihrer Funktion als Schulträger, an die Bezirksregierung in Köln.
Im Rahmen des „1000-Schulen-Programm“ wurde ein Landeszuschuss für die beantragte Maßnahme in Höhe von 100.000 Euro gewährt, da die erforderlichen Fördervoraussetzungen für das Gymnasium vorlagen.


Staatssekretär Winands: „Die Zeiten an den Schulen haben sich verändert. Wir verabschieden uns von den Halbtagsgymnasien hin zur Ganztagsschule. Die Schüler profitieren davon, denn nach Schulschluss haben sie bei diesem Modell keine Aufgabenbelastung mehr. Mit dem 1000-Schulen-Programm fördern wir derzeit den Bau von über 1.200 Mensen an Schulen in Nordrhein-Westfalen.“


Damit wird jede zweite Schule zur Ganztagsschule umgerüstet – jedes zweite Kind ist Schüler in einer OGS.


Dass es jetzt „Bagger frei!“ an der Schule heißt, freut natürlich auch die Schülerschaft. „Dieser erste Spatenstich dokumentiert den Beginn einer neuen Zeit an unserer Schule. … Ein ganzer Tag Schule mit Lernen, Konzentration und Anstrengung braucht einen Ort der Pause. Unsere Bedürfnisse nach Essen und Trinken, aber ebenfalls nach Kommunikation und sozialem Leben werden diesen Ort täglich mit Leben füllen“, so Schülersprecher Stefan Mingenbach.


Unter musikalischer Begleitung vom „OSO“ – Our Symphonie Orchester des Gymnasiums – schritten Bürgermeister von den Driesch, Staatssekretär Winands, Schulleiter Granz und Architekt Heuer mit dem Spaten zum Baugelände, um den symbolischen ersten Spatenstich vorzunehmen.


Auf einer Gesamtnutzfläche von 520 Quadratmetern soll in elf Monaten Bauzeit das eingeschossige barrierefreie Gebäude errichtet werden. Der Saal wird nach seiner Fertigstellung 250 Sitzplätze, davon 40 in einem abtrennbaren Bereich bieten. In dem geplanten Zwei-Schicht-System wird dann eine Essenskapazität von 500 bis 600 Essen pro Tag angeboten.


Mit dieser Investition kann die Stadt Herzogenrath ihre Position als zentraler Schulstandort in der StädteRegion weiter ausbauen.


Bürgermeister von den Driesch dankt allen, die dieses Projekt unterstützen. Insbesondere der Schulleitung und dem Lehrerkollegium, seinen Kollegen aus dem Fachbereich Bau und Betrieb sowie allen an der Planung Beteiligten:

  • Architekten Faust und Heuer, Aachen
  • Ingenieurgesellschaft Kempen Krause, Aachen
  • Econ Umwelt-Ingenieure GmbH, Aachen
  • Holotec, Stolberg
  • Amaton, Eupen
  • Dipl. Ing. Riemer, Alsdorf