Gymnasium Herzogenrath

2016 Jugend forscht

– Marius Ziemke wurde zum zweiten Mal Landessieger NRW (2015 und 2016) und somit zum zweiten Mal Teilnehmer des Bundesfinales (2015 und 2016)
– Er gewann 2016 im Bundesfinale einen Sonderpreis und wurde 2016 in seinem Bereich insgesamt der viertbeste Jungforscher der BRD. Er gehörte mit 5 anderen Wettbewerbsteilnehmern zu den fünf Besten aus Deutschland und stand verdientermaßen auf dem Podest.

Die im Jahr 2016 besten 81 Jungforscher und Jungforscherinnen aus den Bereichen „Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik trafen sich insgesamt drei Tage zum Landeswettbewerb bei den Bayer-Werken in Leverkusen . Diese 81 Jungforscher und Jungforscherinnen hatten sich bereits aus rund 2000 Teilnehmern in schwierigen Auswahlwettbewerben auf Regionalebenen für diesen letzten, begehrten Wettbewerb qualifiziert.

jugend_forscht_leverkusen_2016_01Marius entwickelte dieses Mal ein Sofware-Programm für eine google-Datenbrille. Diese „google-glass“ wird über eine schnurlose Internet-Verbindung mit Informationen versorgt. So können in einem Betrieb oder in einer Firma Mijugend_forscht_leverkusen_2016_02tarbeiter wichtige Informationen auf ein Brillenglas projiziert bekommen, sie können beidhändig arbeiten.

Durch seine bis ins Letzte durchdachte und in emsiger Forschungsarbeit entwickelte Softwarelösung auf modularer Ebene wird die Produktivität gesteigert, gleichzeitig sinkt die Fehlerrate: Ein Konzept, das zusammen mit seiner schriftlichen Arbeit und seiner Präsentation auch in Leverkusen beim Landeswettbewerb die Jury überzeugte und ihm den 1. Platz sicherte.

In der Gruppe „Arbeitswelt“ trat er damit gegen weitere 6 Regionalsieger an und konnte hier den 1. Preis holen. Marius musste dabei sein Projekt einer Fachjury in einem rund 15-minütigen Vortrag präsentieren und danach dieser Jury auf Fachfragen Rede und Antwort stehen. Er hatte zuvor schon in einer 15 DIN-A4-Seiten umfassenden wissenschaftlichen Arbeit dieses Projekt ausführlich dargestellt. Auch diese wissenschaftliche Arbeit war Gegenstand der gesamten Prüfung.

[text and photos by: U. Küppers, Betreuungslehrer von Marius Ziemke im Wettbewerb „Jugend forscht“]

jugend_forscht_2016_paderborn_mariusAm 28.Mai gewann Marius Ziemke im Bereich Arbeitswelt mit seinem Projekt „gPick – Google Glass Technology for Innovative Industry Solutions“ den Sonderpreis (1000 €) der DEUTSCHEN GESETZLICHEN UNFALLVERSICHERUNG (deren wichtigste Aufgabe: Prävention tätigkeitsbezogener Risiken / Humanisierung der Arbeit).
 
Einen Tag später, am 29.Mai wurde Marius im Finale von der BUNDESJURY für sein gPick–Google Glass Technology-Projekt mit dem 4. PLATZ (1000 €) belohnt.
 
Damit gehört er innerhalb des Bereichs Arbeitswelt zu den besten 5 Jungforschern Deutschlands und von über 16.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland zu den insgesamt besten 31 Jungforschern im Jahr 2016.

[text by: U. Küppers, Betreuungslehrer von Marius Ziemke im Wettbewerb „Jugend forscht“; photo by: Jugend forscht 2016, Paderborn]