Gymnasium Herzogenrath

Schulleiter Reinhard Granz wird in den Ruhestand verabschiedet (04.07.2012)

Unser Schulleiter ging in den Ruhestand
Aushändigung der Urkunde

Aus der Hand von Herrn Paul Palmen erhielt Herr Granz die Entlassungsurkunde

Herr Granz mit Zauberhut

Herrn Granz wurde der "alte" Zauberhut (siehe Archiv 2002) wieder aufgesetzt

Herr Granz bei seiner Rede

Der Zauberhut zeigte seine Wirkung. Herr Granz sah aus wie in jungen Jahren

Wirkung des Zauberhutes

Herr Granz verabschiedete sich zum Schluss von allen

Alle Chöre

Schulorchester, Solisten, Schülerver-tretung, gemischter Chor und der Unterstufenchor verabschiedeten sich mit Gesang und Musik

Es war «time to say goodbye», Zeit, Abschied zu nehmen. Schulleiter Reinhard Granz verließ das städtische Gymnasium Herzogenrath (SGH) und ging in den Ruhestand.
Nach über 40 Jahren im Schuldienst und zuletzt elf Jahren als Leiter des SGH war es ein Schritt, für den er sich entschieden hatte, der ihn aber – zumindest in den zweieinhalb Stunden Verabschiedungsfeier – offensichtlich emotional tief berührte.

Vertreter aus Politik waren ebenso gekommen wie jene von Schulen in der Städteregion und der Bezirksregierung, um Granz «den schwerfallenden Abschied zu erleichtern», wie die stellvertretende Schulleiterin Brigitte Jansen sagte. Man wollte «keine Wehmut aufkommen lassen sondern vielmehr den Dank ausdrücken».

Den Anfang machte Paul Palmen, schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Köln. Er hatte vor elf Jahren Reinhard Granz in das Amt des Schulleiters eingeführt – nun «durfte» er ihm seine Entlassungsurkunde überreichen. «Die Schüler standen bei ihm immer an erster Stelle», betonte Palmen. «Es war eine Aufgabe, die ihm Freude und Glück bereitet hat.» Dies bestätigte auch Bürgermeister Christoph von den Driesch: «Was Reinhard auszeichnete, war, dass er jeden Schüler mit Namen kannte.»

Die Verbundenheit zur Schule drückte sich auch in seinem Einsatz für die stete Weiterentwicklung des SGH aus. «Wir sind als erstes Gymnasium in der Städteregion als gebundene Ganztagsschule anerkannt worden», erinnerte von den Driesch in diesem Zusammenhang auch an den Mensa-Bau. Auch von den aufgebauten Beziehungen insbesondere in die Niederlande würden noch viele Schülergenerationen profitieren.

In die lange Reihe der Gratulanten reihte sich auch Axel Schneider, Sprecher der Gymnasialdirektoren des XX. Bezirks ein. «Geduldig aber deutlich», sei Reinhard Granz stets bei Gesprächen und Diskussionen gewesen, «klar in der Sache aber in maßvollem Ton. Ein Mensch, der den Blick weitete.»

Hervorragender Ruf

All dies sind Grundlagen für das, was Dr. Werner Rehbach, Vorsitzender der Schulpflegschaft, das «positive Lernumfeld in fast familiärer Atmosphäre» nannte. Probleme habe Granz «in konstruktiver Zusammenarbeit gelöst. Ihr Auftreten war geprägt von Zuwendung gegenüber den Schülern. Dank Ihrer Tätigkeit hat die Schule einen hervorragenden Ruf.»

Besonders gerührt war der scheidende Schulleiter jedoch von den Beiträgen der Schüler. Schulorchester, Solisten, Unterstufenchor, gemischter Chor und die Schülervertretung machten die Verabschiedung unter anderem mit Gesang und Musik für den passionierten Musiker, der in seinem Ruhestand wieder mehr Zeit in musische Bereiche investieren möchte, zu einem besonderen Erlebnis.

Von der Schülervertretung gab es «zur Einschulung in den Ruhestand», wie die Moderatoren Max Schlösser und Christoph Glanz sagten, einen jungen Apfelbaum für den Garten zu Hause und ein Zeugnis, das letzte, welches der scheidende Schulleiter unterzeichnete und mit Schulsiegel versah.

«Ihr seid einfach eine bezaubernde Schülerschaft», bedankte sich Reinhard Granz. Die Schüler seien immer «das Wichtigste und Teuerste» gewesen.

 
 

[text copyright by: Aachener Zeitung, 04.07.2012]

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