Gymnasium Herzogenrath

SPORT | NRW-Finale im Schach (28.05.2010)

Silbermedaille knapp verpasst

Schulschach Gütersloh

„Schachteam Gütersloh 2010"
Marc Horbach, Niklas Palmen, Milan Jerinic, Klaus Förster, Fabian Horbach(v.li.n.re.)

Schulschach Gütersloh

Milan Jerenic (l.) hat seinen Gegner im Griff.

Schulschach Gütersloh

Niklas Palmen (l.) muss sich schon etwas einfallen lassen.

SSchulschach Gütersloh

Fabian Horbach (l.) wie immer hoch konzentriert.

Spatenstich Mensa Gymnasium

Marc Horbach (l.) bringt seinen Gegner zum Verzweifeln.

Gütersloh. Beim Landessportfest im Schach 2010 hatte sich das Gymnasium Herzogenrath für das NRW-Finale in Gütersloh qualifiziert. Mit Fabian Horbach (Klasse 10), Niklas Palmen (Klasse 10), Milan Jerinic (Klasse 11) und Marc Horbach (Klasse 8) machte sich der amtierende Meister des Regierungsbezirks Köln auf die Reise, gecoacht von „Schachlehrer“ Klaus Förster.

Der Tag begann pünktlich um 6.07 Uhr am Herzogenrather Bahnhof. Die Chancen unserer Schachexperten waren schwer abzuschätzen, doch man war frohen Mutes. Kurz vor 10.00 Uhr erreichte man das Kreisverwaltungsgebäude in Güterloh, wo der dortige Veranstalter die Finale in den Altersgruppen II und III bestens organisiert hatte. Dass es für unsere Schüler nicht einfach werden würde, stellte sich schnell heraus. In der Anfangsrunde hatten die Herzogenrather spielfrei, und so konnten sie sich ein Bild machen vom hohen Niveau der Spieler, gegen die es zu bestehen galt.

In der ersten Begegnung schien sich dann eine Sensation anzubahnen. Das zu den Favoriten gerechnete St. Michael-Gymnasium aus Ahlen wurde in einer dramatischen Begegnung knapp besiegt. In der zweiten Runde deutete sich gegen das Mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium aus Mönchengladbach ein weiterer, diesmal sicherer Sieg an. Aber die Nerven lagen schon blank, und der Kampf wurde zum Remis verdorben.

Nach der Mittagspause trat dann Herzogenrath gegen den späteren Turniersieger, das Gymnasium Hohenlimburg aus Hagen an. Die Hohenlimburger hatten den Star der Veranstaltung an ihrem Spitzenbrett, den früheren Deutschen Jugendmeister (U14) und Teilnehmer an der Jugendweltmeisterschaft, Jens Kotainy. Hier mussten die Titelhoffnungen aus Rodasicht begraben werden, da man eine gerechtfertigte hohe Niederlage einstecken musste. Die Schlussrunde sollte dann die Entscheidung über die Platzierung bringen. Gegen das Engelbert-Kämpfer-Gymnasium aus Lemgo reichte es dann trotz bester Gewinnchancen wieder nur zu einem Unentschieden.
Am Ende fand sich unserer Schule mit den Ahlenern punktgleich auf Platz 3und 4 und musste diesen wegen weniger Brettpunkten sogar den Vortritt überlassen.

So blieb das Gefühl, eine Silbermedaille, die im Bereich der Möglichkeiten lag, verpatzt zu haben. Die Rückfahrt litt dann auch unter einem Stimmungstief, und um 20.02 Uhr hieß es dann in Rodacity: Schnell abhaken!

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Klaus Förster (Lehrer am Gymnasium)