Gymnasium Herzogenrath

SPORT | Sportkurs zu Gast bei den „Ladies in Black“ (11.04.2011)

Besuch bei den "Ladies in Black" von Alemannia Aachen / 1. Volleyball-Bundesliga

  

Die Schüler saßen "ganz hautnah" am Spielfeldrand

Aufmerksam folgten die Schüler den Erklärungen von Trainer und Spielerinnen

Unsere Jungen waren beeindruckt von den "Ladies in Black"

Ein klassisches Volleyballtraining bei den Profis – Wie sieht das eigentlich aus? Als Volleyballkurs der Jahrgangsstufe 12 des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath interessiert uns diese Frage natürlich besonders. Nachdem unser Kurs schon einige Male die spannenden Spiele der Aachener Volleyballerinnen vom TSV Alemannia Aachen ("Ladies in Black") verfolgt hatte, kam nun der Wunsch auf, ein Training der Profis mal hautnah mitzuerleben. Zur Freude aller machte dies unser engagierter Sportlehrer Herr Küppers möglich. Am 9. März 2011 war es dann endlich soweit. Wir fuhren zur Sporthalle in die Neuköllnerstraße und hatten die Möglichkeit, uns nützliche Trainingstipps beim Erstligisten des Damenvolleyballs abzuschauen.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Herrn André Schnitker, dem Hallensprecher oder auch „Stimmungsmacher“ und durch Herrn Stefan Falter, dem Trainer der „Ladies in Black“ ging es aufs Spielfeld und das Training begann. Wir durften auf Bänken ganz hautnah am Spielfeldrand Platz nehmen. Die Mädels begannen mit ihrem individuellen Aufwärmtraining, welches zur Lockerung und Erwärmung der Muskulatur dient. Damit es bei zehnmal Training pro Woche nicht langweilig wird, variieren die Spielerinnen zwischen Wurfübungen, Aufwärmspielchen und diversen Dehnübungen.

Bevor das eigentliche Training startete, gab es eine Besprechung beim Trainer, der ganz genau weiß, wo die Stärken und Schwächen seiner Mädels liegen. Ein umfangreiches, spritziges Volleyballtraining nahm seinen Lauf und hat uns viele Facetten der Trainingsmöglichkeiten aufgezeigt. Erleichtert stellten wir fest, dass selbst die Profis hier und da einmal Fehler machen und ihr Trainer, Herr Falter, für sie unverzichtbar ist.

Erfreulicherweise hatten die „Ladies in Black“ nach ihrem Training noch ein wenig Zeit für uns mitgebracht und beantworteten uns unsere brennendsten Fragen. Unter anderem interessierten uns die Rituale vor und während eines wichtigen Spiel der Volleyballerinnen. Manche Spielerinnen gewinnen ihre Konzentration und Kraft daraus, dem Ball noch schnell einen Kuss aufzudrücken, andere beruhigt ihr spezieller Rhythmus mit dem Ball umzugehen. Das „A und O“ einer gut funktionierenden Mannschaft während des Spiels ist aber die Kommunikation innerhalb der Mannschaft. Man sollte nie vergessen, dass Volleyball ein Teamsport ist, in welchem eine Mannschaft nach einem ganz bestimmten, jeweils auf den Gegner abgestimmten Plan funktioniert.
"Alleingänge" einzelner Spielerinnen sieht der Trainer nicht gern.

Alles in allem hat uns dieser Abend bei den „Ladies in Black“ sehr viel Freude bereitet und wir sind ihnen sehr dankbar für diese wertvolle Erfahrung, die sicher auch unseren eigenen Volleyballunterricht in der Schule prägen wird.

Wir wünschen den "Ladies in Black" auch mit unserer Unterstützung von der Tribüne für ihre weiteren Spiele viel Erfolg.

Text by: Nina Buchwald / Alena Herkenrath; Volleyball-Kurs Jg.12