Gymnasium Herzogenrath

SPRACHE | Klasse 6f bei einer Lesung (Stand: 02-05-2020)

Lesung mit Sigrid Zeevaert
Am Montag, den 2.3.2020, durften wir, die Klasse 6f, an einer Autorenlesung von Sigrid Zeevaert teilnehmen.
Die Autorin las aus ihrem Buch „Liebe, liebe Fanni“, das neu aufgelegt worden ist. In dem Buch geht es um ein zehnjähriges Mädchen namens Nina, das auf dem Dachboden ihrer Tante Briefe eines jüngeren Mädchens namens Fanni findet. Diese Briefe stammen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Anhand dieser Briefe erfährt Nina, dass Fanni im Krieg vor den Bomben fliehen und an der sogenannten Kinderlandverschickung teilnehmen musste und wie es ihr dabei ergangen ist.
Es sollte auch das Kamerateam vom WDR kommen, aber leider wurde das Kamerateam kurzfristig an anderer Stelle dringender benötigt.
Die Autorin las aber trotzdem Passagen aus ihrem Buch vor und erzählte, wie sie dazu gekommen ist, Autorin zu werden. Wir durften ihr viele Fragen stellen, z. B. Was braucht man, um Autorin zu werden? Wie funktioniert eine Veröffentlichung?
Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Überblick über die Lesung verschaffen konnte und euch neugierig gemacht habe, das Buch zu lesen.
Es steht bei uns in der Schule in der Mediathek und kann ab sofort ausgeliehen werden.
[text by: Niklas aus der Klasse 6f | photo by: Bianca Kellermeier, Klassenlehrerin der 6f]
 
Rezension: Das Buch „Liebe, liebe Fanni“ von Sigrid Zeevaert
In dem Buch geht es um Nina, ein Mädchen, das seine Ferien bei seiner Tante verbringt. Nina langweilt sich, bis sie auf dem Dachboden ihrer Tante alte Briefe und ein Tagebuch findet. Das Tagebuch gehört einem Mädchen namens Fanni, das zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gelebt hat. Das Buch “Liebe, liebe Fanni” handelt davon, wie Fanni damals gelebt hat und wie Nina darauf reagiert.
Die Geschichte wechselt mehrmals von der Zeit, in der Fanni gelebt hat, in die Gegenwart, in der Nina lebt. Nina liest immer wieder in Fannis Tagebuch und denkt, wie es wohl für sie wäre, wenn sie in dieser Zeit gelebt hätte. Das Buch erzählt spannend und einfühlsam von Fannis und Ninas Leben. Fanni musste damals Köln wegen der Bomben verlassen und kam nach Allenstein (ein kleiner Ort im heutigen Polen). Natürlich hatte Fanni Heimweh und fragte sich, wann sie ihre Familie je wiedersehen würde. Einige Zeit später kam Fanni in das Haus, wo Ninas Tante jetzt wohnt.
Nina fragt sich, ob es eine Chance gibt, Fanni als erwachsene Person zu treffen und rechnet nach, dass Fanni jetzt schon so alt wie ihre Großmutter sein müsste…
Ich finde das Buch toll, weil man einen Einblick bekommt, wie es früher im Zweiten Weltkrieg war. Ich empfehle es auf jeden Fall, weil es sehr spannend ist und für lange Lesenächte sorgt.
[text by: Venus aus der Klasse 6f]