Gymnasium Herzogenrath

Theater-AG Kl. 7-9: Rackham (01.06.2012)

PiratInnen entern die Aula des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath!

Am 1.Juni.2012 wurde das Stück „Rackham!“ von der Theater-AG der Klassen 7-9 aufgeführt.

Darf eine Frau Piratin sein?

Die junge Kellnerin Anne (Muriel Haffer) träumt davon, eine Piratin zu sein. Als sie den jungen Kapitän Rackham (Simon Middelkoop) kennenlernt, beschließt sie als Mann verkleidet bei ihm anzuheuern. Als sie schließlich durch den frauenfeindlichen Schiffsarzt (Emily Nievelstein)enttarnt wird, stellt sich heraus, dass sie nicht die einzige Piratin ist. Auch der starke John (Elisabeth Neuerburg) ist eigentlich eine Frau. Nachdem die Piraten ein Schiff aufgebracht haben, ziehen sie sich auf die Totenkopfinsel zurück. Dort werden Rackham und der Steuermann Peter Frampton (Luisa Rodekamp) von dem Gouverneur Jamaikas (Roxanna Shad), der kurz vor seiner Pension Rache an Rackham nehmen will, gefangen. Sein Nachfolger, der neue Gouverneur (Hannah Henkens) plagt sich derweil mit seiner urlaubsreifen Familie (Leonie Heinrichs, Lea Krings, Nantje Losch), dem Bataillon der Kolonie Jamaika (Noemi Schoog, Anton Kamps, Maike Klinkhammer) und einem verräterischen geheimnisvollen Piraten namens Rizzler (Zelma Albayrak) herum. Nach kurzem Zögern beschließen die Piratinnen ihren Kapitän schließlich doch noch aus dem Gefängnis zu befreien, obwohl auch Rackham nicht gerade ein Gentleman ist. Nach seiner Befreiung sieht er ein, dass seine Vorurteile Frauen gegenüber unbegründet waren. Immerhin wurde er durch Frauen gerettet.

Das Bühnenbild wurde durch die Bühnenbau-AG unter der Leitung von Frau Lühring erstellt. Es bestach durch seine Plastizität und charmanten Details.

Licht und Ton wurden von Silas Zeller und Max Fischer betreut, die es vermochten eine authentische Südsee-Atmosphäre zu erzeugen.

In der Maske halfen Frau Hülsmann, Frau Wehmeier und Frau Nievelstein, die Jugendlichen in authentische Piraten mit Schnauz und Dreitagebart zu verwandeln.

Die Spielfreude der Schauspieler und ihr geschickter Umgang mit dem Text überzeugten das Publikum, das die kurzweilige Aufführung mit viel Freude und Spannung verfolgte.

 

Text und Inszenierung stammten von Herrn Wernekinck. (WK)