Leitbild

Gegenseitiger Respekt und Toleranz sind die zentralen Werte, die unser tägliches Miteinander in einer weltoffenen und vielfältigen Schule prägen, in der jeder die Verantwortung für sich selbst und für den anderen trägt. Rassismus und jegliche Art von Ausgrenzung finden hier keinen Platz.
Unsere Arbeit basiert auf Teamgeist und Zusammenhalt, der auf Transparenz, einer ausgeprägten Kommunikationskultur beruht. die Persönlichkeitsentwicklung. Damit ist untrennbar verbunden, dass jeder gemäß seinen Fähigkeiten gefordert und gefördert wird und Freiräume für persönliches Engagement geschaffen und ernst genommen werden. Auf diese Weise werden Stärken entwickelt, die erforderlich sind, damit selbstständige Persönlichkeiten ihren individuellen Weg in einer komplex gewordenden globalisierten Welt finden können.

 
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Das SGH als Ganztagsschule

Das SGH als Ganztagsschule

Als gebundene Ganztagsschule im neunjährigen Bildungsgang - mit drei langen Tagen (Mo, Mi, Do) von 7:55 Uhr bis 15:10 Uhr und zwei kurzen Tagen bis 13:05 Uhr - haben wir mehr Zeit zur Gestaltung unserer Angebote im Bereich der individuellen Förderung (Fördern und Fordern) und der Beratung unserer Schülerinnen und Schüler. Mehr Zeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch mehr nachhaltiges Lernen, weniger Leistungsdruck und mehr Gemeinschaft. 

Bei hinreichender Nachfrage wird im Rahmen des GanztagPlus von der Schule an den beiden kurzen Tagen ein qualifiziertes Betreuungsangebot bis 15:10 Uhr gegen einen geringfügigen Kostenbeitrag bereitgehalten.

Wie alle gebundenen Ganztagsschulen bieten wir auch am SGH in der Sekundarstufe I Lernzeiten an, in denen Lernaufgaben bearbeitet werden. In der Regel sind deswegen auch keine Aufgaben mehr zu Hause zu erledigen (außer der Vorbereitung auf Klassenarbeiten oder dem Einüben von Vokabeln).


Zur individuellen Förderung gehört am SGH:

  • Die IFÖ-Stunde mit Lernbüro und Forderprojekten (1 Stunde pro Woche)

  • Die Wahlstunde mit Lernzeit und Workshops  (1 Stunde pro Woche)

  • Fachtraining in Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein und Französisch (nach Empfehlung der Fachlehrer*innen)

  • Lese-Rechtschreibförderung in allen Jahrgangsstufen (nach Diagnosetest)

  • Arbeitsgemeinschaften (AG) für die Jahrgänge 5 und 6

 
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Individuelle Förderung

  • Die IFÖ-Stunde mit Lernbüro und Forderprojekten (1 Stunde pro Woche)

  • Die Wahlstunde mit Lernzeit und Workshops  (1 Stunde pro Woche)

  • Fachtraining in Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein und Französisch (nach Empfehlung der Fachlehrer*innen)

 
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Kurzfassung Leistungskonzepte

Die Kurzfassung der Leistungskonzepte zur Bewertung der Sonstigen Mitarbeit in den einzelnen Fächern unserer Schule finden Sie im Donwloadbereich.
Auf den Seiten der jeweiligen Fächer finden Sie zusätzliche Informationen zur Leistungsbewertung.

 
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Erprobungsstufe

Die Schulzeit auf dem Gymnasium beginnt, wie an allen weiterführenden Schulen, mit der Erprobungsstufe, also den Jahrgangsstufen 5 und 6.

Das SGH erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium auf vielfältige Art und Weise. Hierzu gehören:

  • ein bewusst sanft gestalteter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium durch z. B. Einführungstage, Patenschaften älterer Schülerinnen und Schüler

  • die Schaffung einer modernen Lernatmosphäre

  • die Förderung des sozialen Miteinanders und der Klassengemeinschaft durch gemeinsame außerunterrichtliche Unternehmungen

  • eine intensive und durch Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit den Eltern

Die erste Fremdsprache ist Englisch. In der Jahrgangsstufe 7 werden als zweite Fremdsprache Französisch und Latein zur Wahl gestellt. Bereits ab der 5. Klasse können die Kinder aus einem breiten AG-Angebot im Rahmen der regulären Unterrichtszeit wählen. Für Sportbegeisterte wird zusätzlich in der Mittagspause die Pausenliga, ein klassenübergreifendes Fußballturnier, angeboten. Viele Sportmannschaften des SGH nehmen erfolgreich an Wettkämpfen teil.

Die Schule verfügt über ein eigenes Landschulheim. Klassenreisen sind daher kostengünstig. Auf einer Fahrt gleich zu Beginn des fünften Schuljahres lernen die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassenkameraden kennen. Dadurch entsteht eine starke Klassengemeinschaft. Ein Mal pro Monat findet freitags unsere Schülerdisco „Päns Däns“ für die Klassen 5 bis 7 statt.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können der Bläserklasse beitreten. In Kooperation mit der Musikschule erhalten sie eine Instrumentalausbildung.

Beim Erledigen der Hausaufgaben werden die Schülerinnen und Schüler in der Lernzeit professionell von voll ausgebildeten Lehrkräften betreut. Während der Erprobungsstufe wird regelmäßig über die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler beraten.

 
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Mittelstufe

Die Mittelstufe schließt an die Erprobungsstufe an und umfasst die Jahrgangsstufen 7 – 9 (G8), bzw. 7 - 10 (G9). 

Mit dem Übergang in Klasse 7 bleiben die Schülerinnen und Schüler in ihrem gewohnten Klassenverband und auch mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, die sie seit der Klasse 5 kennen, zusammen. Neu hinzu kommt hier die 2. Fremdsprache (Latein oder Französisch), die am Ende der Klasse 6 gewählt wurde. Die 2. Fremdsprache wird in Klasse 7 im Kurssystem unterrichtet, d.h. für den Unterricht in Latein oder Französisch werden klassenübergreifende Kurse eingerichtet. Der übrige Unterricht (außer Religion/praktische Philosophie) findet im Klassenverband statt.

Klassenneubildung in Jahrgang 8:

Mit dem Übergang in den Jahrgang 8 werden neue Klassen gebildet. In der Regel erfolgt diese Neubildung mit der Einrichtung von Sprachenklassen (Latein oder Französisch). Von dieser Regel kann jedoch in Sonderfällen abgewichen werden. Ab der 8. Klasse begleitet ein neues Klassenlehrer-Team die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der Mittelstufe.


Berufsorientierung ab Jahrgang 8:
In der 8. Klasse findet mit der „Potenzialanalyse“ der Einstieg in die Berufsorientierung statt. Einzelne Bausteine komplettieren in den folgenden Jahrgangsstufen bis zum Abitur die Vorbereitung auf eine Studiums- und Berufswahl. Zu Beginn der 8. Klassen werden die Eltern, Schülerinnen und Schüler umfassend über die Abläufe informiert.

WP II in Klasse 9 + 10:
Am Ende der Klasse 8 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich im Wahlpflichtbereich II für bestimmte Schwerpunkte zu entscheiden. Neben einer 3. Fremdsprache (Französisch oder Latein) stehen hier Fächerkombinationen (Physik/Informatik, Chemie/Biologie, Geschichte/Sozialwissenschaften, Kunst/Musik) zur Auswahl. Diese Fächer werden 2-3-stündig unterrichtet. Außerdem werden in den WP-II-Fächern, wie in der Fächergruppe I, Klassenarbeiten geschrieben.

Aus der Erprobungsstufe bekannte wichtige und erprobte Einrichtungen und Abläufe finden auch in der Mittelstufe statt.

  • Individuelle Förderung mit umfangreichen Förder-/Forder-Angeboten

  • Lernzeit: Beim Erledigen der Hausaufgaben werden die Schülerinnen und Schüler professionell von voll ausgebildeten Lehrkräften betreut und beraten.

  • AG-Angebot: Schülerinnen und Schüler können im Rahmen ihrer regulären Unterrichtszeit aus einem umfangreichen Angebot wählen.

  • Klassenfahrten finden zu Beginn der 8. Klassen (mit den neu gebildeten Klassen), sowie am Ende der Mittelstufe statt.

 
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Oberstufe

Die Vorarbeiten für die Planung der Oberstufenlaufbahn der Schüler*innen beginnen schon im zweiten Halbjahr der Stufe 9:  Die Schüler*innen werden klassenweise in das Laufbahnprogramm LuPO eingeführt und einzeln ausführlich von ihren Beratungslehrer*innen informiert und beraten. Kurz vor der Fach- und Kurswahl für die EF (= Einführungsphase) stellen die Fachlehrer*innen der in der EF neu einsetzenden Fächer die Inhalte, Anforderungen und Methoden ihrer Fächer vor (Link zum „Kurssystem“ und „Laufbahn EF/Q1“ unter „Service“).
In der EF haben wir die Schüler*innen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in jeweils gleich besetzte Kurse eingeteilt, die gleichzeitig auch als Tutorengruppen fungieren. Dadurch wird es den Schüler*innen ermöglicht, sich langsam an das Kurssystem der Oberstufe zu gewöhnen. Gleichzeitig haben die Schüler*innen in der Person der Tutorin/des Tutors eine feste Bezugsgröße, die ihnen bei Fragen zur Oberstufenlaufbahn und anderen Bereichen zur Seite steht.
Am Ende des ersten Halbjahres der EF fährt die gesamte Stufe in die Jugendherberge Rurberg, wo sie einerseits Gelegenheit erhalten, bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten andere Stufenmitglieder kennenzulernen, und andererseits bei ihrer Laufbahnplanung Hilfe erhalten. Ferner soll dort der Zusammenhalt der Stufe durch teambildende Seminare gefördert werden. 
Im Rahmen der Berufsinformationsbörse (https://www.gymnasium-herzogenrath.de/ifoeb/berufsorientierung) werden den Schüler*innen Berufe vorgestellt und mögliche Wege nach dem Abitur aufgezeigt.
Bevor sich die Schüler*innen für die Wahl ihrer Kurse in der Qualifikationsphase entscheiden, werden sie intensiv individuell beraten. Aber auch allgemeine Informationen kommen nicht zu kurz: So werden allen EF-Schüler*innen die Inhalte, Anforderungen, Methoden und Besonderheiten die Fächer, die ab der Q1 als Leistungskurse angeboten werden, ausführlich von Fachlehrer*innen vorgestellt.  
Einen Höhepunkt stellt die zu Beginn der Jahrgangsstufe Q2 stattfindende leistungskursgebundene Studienfahrt dar. In den vergangenen Jahren stellten die Städte London, Wien, Rom, Berlin und Prag und/oder Regionen wie z.B. die Provence reizvolle und lohnende Ziele dar. Auf diesen Fahrten spielt zwar die Anbindung an den Unterricht eine wichtige Rolle, doch auch gemeinschaftsstärkende Unternehmungen werden nicht vernachlässigt. (Link zu „Studienfahrten“)
Allen Schüler*innen der Oberstufe steht zudem die Möglichkeit offen, an den Studientagen der RWTH Aachen teilzunehmen, um sich dort über das Angebot der verschiedenen Studiengänge informieren zu lassen.   
Ebenso besteht für alle Schüler*innen der Sekundarstufe II die Gelegenheit, kurz vor den Sommerferien oder zum Halbjahreswechsel eine Praktikumsstelle anzutreten, um so erste Erfahrungen im beruflichen Bereich zu sammeln. (Link zu „Berufsorientierung“)