Gymnasium Herzogenrath

MINT

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1. Grundsätzliches:

Deutschland und Europa haben wenig Bodenschätze. Unser wirtschaftlicher Erfolg beruht auf dem Bildungsstand der Einwohner. In einer hochtechnisierten Welt kann dieser Lebensstandard nur dann aufrecherhalten werden, wenn der Ausbildungstand insbesondere im naturwissenschaftliche Bereich besser ist als derjenige der Konkurrenz.

Schon jetzt kann der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften und Ingenieuren nicht gedeckt werden.

Insofern ist insbesondere die naturwissenschaftliche Ausbildung unserer Jugend von herausragender Bedeutung.

Das Gymnasium Herzogenrath hat ein Team von höchst kompetenten und engagierten Fachlehrern aufgebaut, welches sich zum Ziel gesetzt hat, bei den Kindern und Jugendlichen möglichst früh Begeisterung für die Natuwissenschaften zu wecken und eine Ausbildung von hohem Niveau anzubieten.

 

2. Unterricht in den MINT Fächern

Im naturwissenschaflichen Unterricht am Gymnasium Herzogenrath knüpfen wir in der Unterstufe an den Sachkundeunterricht der Grundschulen an, ohne jedoch Vorwissen vorauszusetzen, und erkunden interessante naturwissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen ihrer Bedeutung in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler.

Im weiteren Verlauf der Sekundarstufe I erwerben die Schülerinnen und Schüler im alltags- und kontextorientierten Unterricht vielfältige fachliche und methodische Kompetenzen, die für eine naturwissenschaftliche Grundbildung stehen.

Besondere Schwerpunkte des naturwissenschaftlichen Unterrichts sind das experimentelle Arbeiten, insbesondere in Form von Schülerexperimenten, sowie in der Sekundarstufe II auch das wissenschaftspropädeutische Lernen. So leistet das Gymnasium Herzogenrath auch einen Beitrag zur Vorbereitung auf technische Berufe und entsprechende Studiengänge.

Auch für die naturwissenschaftlichen Fächer sind Schüler- und Wissenschaftsorientierung zentrale Grundsätze des Lehrens und Lernens.

Schülerorientierung bedeutet konkret, dass der naturwissenschaftliche Unterricht auf die Interessenlage, den alltäglichen Erfahrungsbereich und das Aufnahmevermögen der Schülerinnen und Schüler abgestimmt sein muss. Dazu muss er altersgemäß elementarisiert und didaktisch reduziert werden. Der Erklärung von Phänomenen und Zusammenhängen ist gegenüber einer Anhäufung von Fachwissen deutlich Vorrang einzuräumen. Auch das Experimentieren soll nachdrücklich gepflegt werden.

Im Rahmen der Wissenschaftsorientierung sollen die Lernenden Grundkenntnisse erwerben, die sie für das Verständnis zentraler Gesetzmäßigkeiten in Natur und Technik benötigen, und für naturwissenschaftliche Fragestellungen sensibilisiert werden. Auf dieser Basis können sie dann die Methoden der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung exemplarisch kennen und anzuwenden lernen.

Auswirkungen naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten auf Wirtschaft und Gesellschaft werden im Rahmen des naturwisschenschaftlichen Unterrichts in den Blick genommen und kritisch beurteilt.

Diese grundlegenden Forderungen an den naturwissenschaftlichen Unterricht werden durch Kernlehrpläne unterstützt. Die Arbeit ist kompetenzbezogen und mit dem Alltagsleben vernetzt.

 

3. Naturwissenschaftliche Ausstattung

Für den Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern stehen ausgezeichnet ausgestattete Fachräume und Übungsräume zur Verfügung. Die Sammlungen der Biologie, Chemie und der Physik sind so gut ausgestattet, dass ein Unterricht mit schülergerechten Experimenten möglich ist. Es wird Wert darauf gelegt, dass unsere Schülerinnen und Schüler möglichst viele Experimente planen, durchführen, beobachten und auswerten können.

Hinzu kommen drei Informatikräume mit einer ausreichend großen Anzahl an Rechnern.

Diese ermöglichen z.B. Internet-Recherchen oder die Durchführung von virtuellen Experimenten Modellbildung am Rechner.

 

4. Individuelle Förderung im Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften (MINT)

  • Arbeitsgemeinschaften wie die Mathe-AG, die Experimentier-AG und die Lego-Roboter-AG geben interessierten Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe auf spielerische Art und Weise die Möglichkeit, sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und mathematischen Sachverhalten auseinanderzusetzen.
  • In Projektgruppen werden unter fachkundiger Anleitung interessierte Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend experimentiert“ oder „Jugend forscht“ vorbereitet.
  • Bei besonders zeitintensiven Projektarbeiten (Vorbereitung auf die Teilnahme an der Mathematik- oder Chemie-Olympiade) besteht im Rahmen der Begabtenförderung der Schule die Möglichkeit der zeitweiligen Befreiung von einzelnen Unterrichtsstunden („Drehtürmodell“).