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Euriade 2025 – Vier Schülerinnen und Schüler nehmen am Projekt Jugend im Dialog teil 

  • Autorenbild: Jona L. (10b)
    Jona L. (10b)
  • 3. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Vom 16.11 bis zum 21.11 fand die diesjährige Euriade statt. Insgesamt nahmen 44 Jugendliche aus ganz Europa, darunter 4 von unserer Schule, an dem Projekt teil. Unter dem Motto “Brücken bauen” haben wir eine Woche im Abdij Rolduc in Kerkrade verbracht. 

Beim Euriade-Projekt “Jugend im Dialog” sind Jugendliche aus aller Welt miteinander zusammen unterwegs, um diese Brücken zu bauen. Geleitet wurde das Projekt von einem Team rund um Werner Janssen. Dieses Team ermöglichte uns Jugendlichen ein buntes Programm. Wir waren zusammen in Kerkrade, in Aachen, in Maastricht und in vielen kleineren Orten. Wir besuchten Kirchen, ein Kloster, das Aachener Rathaus und vieles mehr. Doch besonders in Erinnerung werden wohl die einzigartigen Gespräche bleiben.

Die Euriade soll nämlich zeigen, wie wichtig es ist, die Fähigkeit zu haben, einen Dialog zu führen. Du und ich auf Augenhöhe. Über die ganze Woche vermittelte Werner Janssen uns Werte, die dafür wichtig sind, unserem Gegenüber zuzuhören und ein offenes Gespräch zu ermöglichen. “In erster Instanz braucht man Respekt vor dem gegenüber”, sagte Janssen des Öfteren. Auch das Wort “zuhören” fand in dieser Woche oft seinen Platz. Auch wenn es recht offensichtlich scheint, doch heutzutage sind es oft die mangelnden Grundtugenden, die verhindern, dass ein offenes Gespräch zustande kommt.

Viel Leid, Hass und Krieg entsteht dadurch, dass man nicht miteinander spricht. Alles beginnt also mit dem wichtigen Schritt einander zuzuhören. So ermöglichte die Euriade uns viele besondere Gespräche. Wir hatten die Möglichkeit, mit einem Mönch, einem Pfarrer, der Bürgermeisterin von Kerkrade und vielen weiteren Menschen zu sprechen.

Auch wenn das Programm vielseitig und unterhaltsam war, war man trotzdem froh, wenn man mal etwas Freizeit hatte. Am lustigsten war immer das simple zusammen sein mit den anderen Schülerinnen und Schülern. Bereits am ersten Tag haben wir zusammen gelacht aber auch schon tiefgründigere Gespräche geführt. Besonders in Erinnerung wird mir mein Zimmerpartner Junior aus den Niederlanden bleiben. Er erzählte über viele Dinge, die ihn beschäftigen und über die er sich Sorgen macht. Über die gesamte Woche sind viele neue Freundschaften, Insider und Erfahrungen entstanden.

Am letzten Tag war das Highlight der gesamten Woche. Wir hatten die Möglichkeit, ein Gespräch mit dem ehemaligen Kanzlerkandidaten und Politiker Armin Laschet zu führen. Gemeinsam überlegten wir uns Fragen, die wir ihm in der Burg Rode stellen durften. Mit dabei waren auch die Vizepräsidentin des EU-Parlaments Sabine Verheyen und der Bürgermeister der Stadt Herzogenrath Dr. Benjamin Fadavian. Abwechselnd haben wir dann Fragen gestellt und Armin Laschet antwortete. So sind einige interessante Dialoge zwischen Schülerinnen oder Schülern und Armin Laschet entstanden. So hatten zwei Schüler aus Serbien ein langes Gespräch mit ihm über die Schülerproteste, die aktuell in Serbien stattfinden.

Schließlich wurde diese gelungene Woche mit der Verleihung der Martin Buber- Plakette beendet. In einer kurzen Rede bedankte Armin Laschet sich für die Plakette und erklärte, warum er das Projekt “Jugend im Dialog” so wichtig findet. Er erzählte von der Gründung der EU, dem Nahost-Konflikt und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. “Ohne Dialog, kann man nichts zusammen erreichen”, sagte der 64-Jährige.

Nachdem zahlreiche Bilder geschossen wurden, richtete Janssen ein paar abschließende Worte an uns. Es war ein komisches Gefühl zu wissen, dass man die Menschen, mit denen man in kürzester Zeit so viel erlebt hat, erst einmal nicht wiedersehen wird. Doch wir alle sind froh, dass wir die Möglichkeit hatten, an diesem großartigen Projekt teilzunehmen. Vielen Dank dafür, dass Werner Janssen und das Euriade-Team uns diese Erfahrung ermöglicht haben! 

 

Vielen Dank fürs Lesen!  Jona L. (10b) 



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